Donnerstag, 21. Oktober 2021

Die letzten Tomaten

Vor ein paar Tagen habe ich die letzten Tomaten der Saison geerntet. Das die noch gewachsen und gereift sind hat mich doch sehr gewundert, weil die ganze Pflanze nur noch aus braunem Laub besteht.


Zwischen den vielen kleinen Tomätchen in Perlengröße


waren doch einige Rispen mit schönen Tomaten voll


das ist dann nun die letzte Ernte für dieses Jahr


gute 300 Gramm reife Tomaten


und knapp 90 Gramm grüne Tomaten


Die grünen Tomaten habe ich zusammen mit einem Apfel in eine Schüssel gelegt
und dann zum nachreifen in den dunklen Vorratsschrank gestellt. So sehen sie nach fünf Tagen aus:


Nun ja, nicht die Welt, aber diese Technik scheint zu funktionieren.
Insgesamt haben die Tomaten zwar nicht mehr das gleiche Aroma wie im Spät-Sommer, dazu fehlte in den letzten Wochen die Sonne, aber sie schmecken immer noch sehr gut. 
Diese Sorte schafft es nächstes Jahr auf jeden Fall wieder in meine Pflanzkästen.

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Dienstag, 19. Oktober 2021

Socken mit Perlmuster-Gewebe

Es ist wieder ein Sockenpaar fertig geworden. Ich habe das Perlmuster-Gewebe gestrickt in Opal Burgund mit einem kleinen Streifen Hundertwasser Good Morning City von Opal am Schaft, das war ein winziger Rest von hier. Das war genau das Stück Garn mit Bordeaux, Blau, Weiß das sehr gut zur diesem Uni-Garn passt. Beide Garne sind 4-fach und mit Nadel 2,5 gestrickt.


Das Muster habe ich am Fußrücken und Schaft gestrickt.
Das Bündchen dann wieder zwei re, zwei li.


Hier kann man das Muster relativ gut sehen.


Maschenzahl durch 6 teilbar, 16 Reihen sind 1 Mustersatz
1. Reihe: *3 Ma re,    1 li,1 re,1 li*
2. Reihe: *3 Ma re,  1 re, 1 li, 1 re*
3. Reihe: *3 Ma re,    1 li,1 re,1 li*
4. Reihe: *3 Ma re, 1 re, 1 li, 1 re*
5. Reihe: *3 Ma re,    1 li,1 re,1 li*
6.-8. Reihe Glatt rechts
9. Reihe:  *1 li, 1 re, 1 li,  3 Ma re*
10. Reihe: *1 re, 1 li, 1 re,  3 Ma re*
11. Reihe:  *1 li, 1 re, 1 li,  3 Ma re*
12. Reihe: *1 re, 1 li, 1 re,  3 Ma re*
13. Reihe:  *1 li, 1 re, 1 li,  3 Ma re*
14.-16. Reihe Glatt rechts


Das strickt sich relativ leicht, also auch gut beim Fernsehen geeignet.





Mittwoch, 13. Oktober 2021

Herbst-Halloween-Bloghop 2021 - Halloween Kissen

Darf ich vorstellen: Jack-o-lantern



Dieses Halloween Kissen ist mein Beitrag zum diesjährigen Herbst-Halloween-Bloghop. Während dieser Aktion gibt es jeden Tag auf einem anderen Blog einen kreativen Beitrag zum Thema Herbst & Halloween. Initiiert hat die Aktion Ulrikes Smaating.
Für diese Aktion habe ich mich zu einem Kissen mit einem Mittelteil in FPP Technik entschieden und ein paar schöne Halloween Stöffchen verarbeitet. Das  Kissen ist 32x32 cm groß, das Mittelteil knapp 20x20 cm. 


Im Mittelteil habe ich Augen, Nase und Mund im Nahtschatten abgesteppt sowie das quadratische Mittelteil rundum, den Rand mit dem gemusterten Stoff in Freihandtechnik gequiltet. Das Kissen-Vorderteil besteht aus dem bunten Top, einem leichten Quiltvlies und einem einfachen dünnen weißen Baumwollstoff. Auf der Kissen-Innenseite sieht die Quilterei ziemlich witzig aus. 


Die Kissen-Rückseite habe ich aus dem uni-farbenen orangenen Stoff wie den Kürbis vorne gearbeitet. Der Reißverschluss ist verdeckt eingenäht. Das Inlett habe ich aus dünnem weißen Baumwollstoff selbst genäht und mit Füllwatte gefüllt.


Zusammen mit einem Mini-Deko-Kürbis und einem Kürbiswindlicht liegt es nun auf dem alten Stuhl von meiner Oma, für's Foto wanderte es aber auf das Sideboard. Der alte dunkle Stuhl und die aktuellen Lichtverhältnisse haben miteinander kein ordentliches Foto zugelassen.


Das gebastelte Windlicht von hier passt perfekt zu dieser Deko.


Für das Halloween-Kissen konnte ich zwei Felder beim Herbst-Handarbeits-Bingo ausfüllen:
"etwas kürbisfarbenes machen" und "einen verdeckten Reißverschluss einnähen".


Das ist mein Beitrag zum diesjährigen Herbst-Halloween-Bloghop. 
Morgen geht es weiter bei Mondkunst
Ich bin gespannt was Annkathrin Schönes gezaubert hat.


In der Halloween Linkparty könnt ihr noch mehr schöne Dinge entdecken.
Außerdem verlinke ich zu

Dienstag, 12. Oktober 2021

Wieder mal gestrickte Socken

Das Sockenstricken empfinde ich tatsächlich als enorm entspannend und genau das haben mir die Ärzte ja dringend empfohlen. Ich brauche eigentlich keine Socken mehr, ich trage Socken nur im Winterhalbjahr - im Sommerhalbjahr laufe ich barfuß - und dafür habe ich mittlerweile genügend in der Kommode. Solange jedoch noch Sockenwolle im Fundus ist, wird sie natürlich auch verstrickt. Vielleicht kennt ihr ja dieses Phänomenen, man verstrickt mehrere Reste in einem Paar, benötigt aber doch noch eine Grundfarbe mit der man die Reste verbindet, also wird doch wieder eine Uni-Farbe gekauft... die irgendwann auch wieder einen Rest übrig lässt .... Aber solange es für die Gesundheit gut ist, ist es günstiger als Physiotherapie oder Kurse mit Entspannungsübungen.


Für diese Socken habe ich Opal Panorama Zumba (lustige Bezeichnung) und
Regia wollweiß verwendet. Beide Garne sind 4-fädig, mit Nadel 2,5 gestrickt.


Den Fuß habe ich glatt rechts gearbeitet und den Schaft im Minecraft-Muster
mit Bündchen zwei rechts, zwei links.


Sie passen ...


ich überlege noch, ob ich sie behalte oder sie in die Geschenke-Kiste wandern.

Da diese Socken sowohl etwas für den Winter sind als auch ganz eindeutig gestrickt, 
habe ich damit zwei weitere Felder beim Herbst-Handarbeits-Bingo eingefärbt.

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Sonntag, 10. Oktober 2021

Eine kleine Torte für ein kleines Mädchen

Miria bekam natürlich auch eine Geburtstagstorte. Da der Geburtstag kleiner ausfiel und die Torte als Nachtisch beim Abendessen gedacht war ist sie ebenfalls kleiner als üblich. Ich habe die Böden (mit gemahlenen Mandeln im Teig) in einer 18 cm Form gebacken und die Torte mit einer Vanille-Mascarpone-Creme gefüllt.


Dekoriert wurde mit Mini-Smarties, bunten Schokoladebuchstaben,
einer Kerze und ein paar Ballonsteckern.


Miria durfte sich die Smarties von der Torte mopsen...
und die kleinen Mini-Stückchen waren ein leckerer Nachtisch.
Für euch einen schönen Sonntag.

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Samstag, 9. Oktober 2021

Heidi, Heidi ... deine Welt sind die Berge...

Die zweitjüngste Enkelprinzessin feierte gerade ihren zweiten Geburtstag.
Eine Woche vor dem Geburtstag fand ich heraus, dass sie neuerdings Heidi liebt. 


Ich fand auf die Schnelle eine Häkelanleitung die ich aber abändern musste,
denn die Farben waren nicht wie Heidi und die Haare gefielen mir auch nicht ganz so gut. 


Die 6mm kleinen Augen fand ich in einem kleinen Handarbeitsladen, abseits der Innenstadt.
Da bin ich aufgrund der Öffnungszeiten in der Mittagspause mal fix hingesaust.


Zum Schluss fiel mir dann auf, dass Heidi ja ein gelbes Hemdchen trägt, aber da war es zu spät.


Unter ihrem Röckchen trägt Heidi Rüschenhöschen.


Für die Haare habe ich einzelne Strähnen gehäkelt (hin Luftmaschen und zurück Kettmaschen)
und eingeknotet, vorne im Ponybereich nur kurze Wollfäden.


So konnte ich Heidis Wuschelkopf ziemlich gut nachbilden.


Heidi ist aus 4/8 Baumwollgarn gehäkelt. Durch das dünne Garn hat sie nur eine Größe von knapp 18 cm. Für kleine Kinderhände ist das aber perfekt, wie ich auf dem Geburtstag festgestellt habe.
Miria hat die Puppe sofort erkannt und erstmal nicht mehr los gelassen.
Ich denke zu Weihnachten bekommt Heidi noch den Peter an ihre Seite.

Mit Heidi konnte ich das zweite Feld beim Herbst-Handarbeits-Bingo einfärben:

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Dienstag, 5. Oktober 2021

Eine Konfirmationstorte für Leon

Vor zweieinhalb Jahren durfte ich für Leon diese Tauftorte backen. Damals waren sie von meiner Torte so begeistert, dass ich direkt für die Konfirmationstorte angefragt wurde. Leon wünschte sich eine hohe runde Torte und ich bekam ein paar Bilder geschickt, so ähnlich ... oder so ... und für die Farben gab es als Richtlinie Fotos von der schönen Tischdeko. Das waren die Vorgaben und für den Rest durfte ich meiner Kreativität freien Lauf lassen. Entstanden ist diese Torte mit einem Durchmesser von 20 cm und einer Höhe von ca. 23 cm plus Deko.


Geschmacklich hat sich der junge Mann "weiße Schokolade" gewünscht. Ich habe vorgeschlagen als Gegenspieler zu der relativ süßen weißen Schokolade dunkle Schokolade und eine Fruchtfüllung zu nehmen. Die Torte bekam sechs Böden mit Mandeln und fünf Füllungen dazwischen: zwei Füllungen mit einer weißen Schokoladen-Mousse-Mascarpone-Creme, zwei Füllungen Zartbitter-Schokoladen-Mousse-Mascarpone-Creme und eine Füllung Erdbeer-Mascarpone-Creme.


Eingestrichen habe ich sie dann mit einer festen weißen
Mascarpone Creme mit leichtem Zitronenaroma.


So durfte die Torte dann über Nacht in den Kühlschrank damit die Creme schön fest wird. Am Sonntag früh habe ich dann eine weitere Portion Creme angerührt und in verschiedenen Grüntönen eingefärbt.


Nachdem ich die Torte rundherum in abstufender Intensität mit grüner Creme eingestrichen und wieder kühl gestellt habe, sind aus einer amerikanischen Buttercreme ein paar Blüten für die Deko entstanden.


Die Tortendeko besteht aus einem goldenen Stecker und einem 
dazu passenden Kreuz, ein paar Zweigen künstliches Schleierkraut,


einigen Buttercreme-Blüten und gehackten Pistazienkernen.


Nachdem die Torte fertig war
- ich persönlich finde die Farbkombination traumhaft schön - 


habe ich sie rundherum fotografiert.


Danach habe ich sie in eine Box gepackt und wie vereinbart pünktlich zur Gaststätte gebracht in der die Feier statt fand. Ich habe ja schon oft Torten transportiert, wer hier regelmäßig liest weiß, dass ich für die Enkelkinder auch immer aufwendige Torten backe und dann natürlich auch transportiere. Bisher haben alle Torten, bis auf einen kleineren Unfall, sicher die jeweilige Kaffeetafel erreicht. Ich bin relativ langsam und auch sehr vorsichtig um die Kurven gefahren. Als ich dort ankam - und jetzt beginnt eine Horrorstory - habe ich den Kofferraum geöffnet, die gut gepolsterte Box geöffnet und 

... HORROR ...

Die Torte hatte sich in drei Teile zerlegt.

Mir schossen die Tränen in die Augen, mir wurde heiß und im ersten Moment wollte ich schreien. Da drinnen wartete eine Konfirmationsgesellschaft und wartete auf diese Torte und ERWARTETE eine traumhaft schöne dekorierte Torte -  und ich stand hier mit einer Box voller einzelner Tortenteile. 
Ich bin dann hineingegangen und habe eine Bedienung heraus gewunken, ihr erzählt, was passiert ist und gefragt, ob wir das in der Küche irgendwie retten können. Die Torte hatte sich - Glück im Unglück - waagerecht in drei Drittel zerlegt, also sind zwei Etagen seitlich abgerutscht. Der Chef und die Chefin des Restaurants haben dann mit mir in der Kühl-Küche versucht zu retten, was zu retten ist. Leons Mama wurde dazu geholt, uns allen standen Tränen in den Augen. Ich konnte mich nur entschuldigen, mehr konnte ich nicht machen - ich habe mich so geschämt. Sie war so lieb, hat ein Stück verkleckste Füllung probiert und meinte das schmecke aber sehr gut. Wir haben die Torte gemeinsam wieder geschichtet, rundum war sie nun leider böse verhunzt, die Deko obenauf ist einigermaßen erhalten geblieben. Dann kam sie bis zum Kaffeetrinken in den Kühlraum. 
Ich brauchte den ganzen Sonntag bis spät abends bis ich mich von dem Schreck einigermaßen erholt hatte. Abends bekam ich noch eine liebe Nachricht, dass die Torte sehr lecker war und sie - das wusste man leider nur von meinen Fotos - auch sehr schön war. 
Ich bin - ja so bin ich - sofort auf Fehlersuche gegangen. Ich habe einige Fehler gefunden und einige zusätzliche Tipps für Torten dieser Art bekommen und bin mir ziemlich sicher das mir so ein Unfall nicht mehr passieren wird. 


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