Donnerstag, 6. Mai 2021

Eine Schmuckrolle fehlte noch

Eine Schmuckrolle fehlte mir auf jeden Fall noch in meinem Reiseset. Das hatte bislang zur Folge, dass ich oft meistens vergessen habe, etwas Schmuck mitzunehmen. Also habe ich mir passend zu den bereits genähten Etuis auch noch diese Schmuckrolle genäht. Anders als bei den anderen Etuis, war ich hier nicht so ganz sicher, wie sie aussehen sollte. Ich habe mir ein wenig Inspiration im Netz geholt und dann diese Rolle entworfen:


dieses Mal nicht mit einem bestickten Schild, dafür fand ich ein Reststück von der gut abgelagerten Borte von hier, das für mich perfekt dazu passt


Ich habe mich für einen Klettverschluss entschieden, 
so ist die Rolle flexibel, je nachdem wie viel oder wenig darin ist. 


Innen gibt es 4 Fächer mit einer Klappe oben für Ketten 
oder Armbänder sowie ein Reißverschlussfach.


Unter der Klappe verbergen sich 4 kleine Karabinerhaken aus dem Fundus,
dort können die Ketten eingehakt werden. 


In das Reißverschlussfach passen Ohrringe und Ringe.


So ist nun auch der Schmuck auf Reisen gut verstaut.


Ich denke, nun habe ich alles beisammen.
Fehlt nur noch die Reiseerlaubnis und ein Ende des doofen Virus.


Dienstag, 4. Mai 2021

Noch ein Reiseetui

Nach den ganzen Urlaubsbildern nun wieder etwas Kreatives.
Beim Nähen der Reiseetuis hier und hier war ich so richtig im flow und habe überlegt, was ich immer alles so lose in den Koffer packe. Für die ganzen losen Kleinteile, die grundsätzlich irgendwo dazwischen gesteckt werden, wünsche ich mir schon länger eine adäquate Lösung. Ich möchte alles ordentlich verstaut wissen. Mir fiel ein, dass ich Shampoo, Conditioner und Duschgel zum Beispiel immer in einen Zip-Beutel packe und dann einfach irgendwo dazwischen stecke. Ich habe zwar eine gute Kosmetiktasche, aber wenn da alles andere drin ist, was Frau so braucht, passen die großen Flaschen nicht mehr hinein. Das passt dann nur bei einem Kurztrip, wenn ich kleine Fläschchen mitnehme. Gerade im Nähwahn habe ich mir auch dafür eine Hülle genäht. 


Wie bei den anderen Etuis auch hier mit Riegel und Druckknopf verschließbar.


Für diese Tasche habe ich mir eine Dusche ausgedacht und aufgestickt. 


Die Taschen haben alle auf der Rückseite am Riegel ein Label.


Bei dieser Tasche war die Inneneinrichtung relativ simpel. Es sind einfach zwei große Fächer.


Auf der rechten Seite passt der Zip-Beutel mit Shampoo, Conditioner und Duschgel rein,
auf der linken Seite ist ein Fach für Waschlappen, Kosmetiktuch oder ähnliches.


Nun sind auch diese Sachen ordentlich im Koffer verstaut.


verlinkt bei:
Lieblingsstücke, The Creative Lovers, Froh und Kreativ,
Creativsalat, Dings vom Dienstag, Magic Crafts

Sonntag, 2. Mai 2021

Irland Teil 7 - Clonmacnoise Castle und der letzte Abend in Irland

Die letzte Station auf unserer Reise war Clonmacnoise Castle.
Es liegt so ziemlich in der Mitte von Irland, direkt am Shannon River

Beeindruckend nicht nur die Umgebung, sondern auch der Himmel, der uns von 
Sonnenschein bis schwarzer Wolkenwand an diesem Nachmittag alles geboten hat.


Diese Ruine sieht aus wie hingewürfelt.


Clonmacnoise
 Cluain Mhic Nóis - Wiese der Söhne des Nóise
Clonmacnoise ist eine einzigartige Klosterruine deren Geschichte
bis ins 6. Jahrhundert zurückgeht und die als geistige und geistliche Wiege Irlands gilt. 
Wer mehr darüber wissen möchte, kann das hier nachlesen.


Wir waren erst am späten Nachmittag hier


und das Museumsgebäude wurde gerade geschlossen.
Da durften wir quasi nur kurz durchrennen um ins Außengelände zu gelangen. 


Hier im Museum steht das Original Hochkreuz, draußen eine Nachbildung.


Im Außengelände hatten wir dann keine Zeitnot


und konnten uns alles in Ruhe ansehen.


Diese alten Mauern


was die alles erlebt haben?


Wie dunkel muss in es damals in den Gemäuern gewesen sein.


Die Mauern sind zum Teil 1500 Jahre alt und stehen immer noch - wenn auch windschief.


Dieser Turm wurde erst 1124 gebaut


Solche Orte finde ich sehr beeindruckend. Sie erzeugen immer so ein eigenartiges Gefühl. 
Eine Mischung aus Ergriffenheit, Bedächtigkeit, Nostalgie, Wehmut, ...


Alte, ganz alte und uralte Gräber.


Woran sind sie gestorben? Pest, Cholera, Angriffe der Wikinger, einfach das Alter...


daran sieht man, wie unbedeutend ein paar hundert Jahre in der Geschichte sind.


Alte Gräber und neue Gräber.


Der Bogen eines Altarraums?


Schieflage - erinnert irgendwie an einen Raketenstart


Ganz alt


nicht ganz so alt


Blick vom Fluss zum Kloster


Blick vom Kloster zum Fluss auf den Rundturm am Flussufer,
dem  Glockenturm des Temple Finian


Tempel Finian


vorderer Teil des Temple Finian


Und was mag das gewesen sein?


Blick ins Innere eines der Tempel


Grabplatten


der schwarze Vogel - eine Dohle?


Die waren hier überall in den alten Gemäuern.


überall in den Löchern der Mauern


nisten sie


das war zum Teil ein wenig spooky, vor allem weil der Himmel gerade wieder dunkel wurde


noch einmal durchatmen und die Geschichte spüren


und dann den Ort wieder verlassen


Nach 90 Minuten Autofahrt haben wir wieder Dublin erreicht. 
Ein letzter Abend in einem gemütlichen Pub, wieder ein anderes Pale Ale ausprobiert - lecker.


Am nächsten Morgen ging schon früh um 6 der Flug zurück in die Heimat. Anreise spät abends, drei volle Tage quer durch Irland, Abreise früh morgens...nun sind doch 7 Blogposts daraus geworden.

Ich hoffe, sie haben euch gefallen.

verlinkt bei
Ein kleiner Blog,  Urlaubslinkparty


Teil 1: Ankunft und Plan

Teil 2: Der Bray Head Cliff Walk

Teil 3: Die kleine Pubtour in Dublin

Teil 4: Wicklow Mountains National Park

Teil 5: Cliffs of Moher

Teil 6: Ein Schloss in den Wolken, bunte Häuser und grüne Wiesen

Teil 7: Clonmacnoise Castle und der letzte Abend in Irland