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Sonntag, 21. März 2021

Aufräumen und Sortieren - Ordnung in der Knopfkiste

Huch schon wieder Sonntag - es ist tatsächlich eine Woche seit meinem letzten Blogpost vergangen. So eine Pause gab es hier ja schon länger nicht mehr. Ich hatte Arzttermine, Behandlungen, Ruhepausen, habe ein wenig genäht und gestrickt und Kleinkram sortiert.
Als ich letztens für ein Nähprojekt etwas gesucht und dafür in der randvollen Kiste wühlen musste, habe ich sie erst einmal ausgeschüttet und den Anlass genutzt um die Knöpfe zu sortieren. 
Eigentlich sind die nämlich seit zwei-drei Jahren in diesen Boxen, die ich durch Zufall in einem dieser "1-Euro-Regale" beim Discounter entdeckt habe. 

Die Boxen sind sehr praktisch, fest zu verschließen und lassen sich stapeln.


Zuletzt sind aber viele Knöpfe und Zubehör wieder in einer Kramkiste gelandet...


Eine leere Sortierbox war glücklicherweise noch im Schrank


und nun ist wieder alles griffbereit. 
Das letzte Bild fehlt, aber ihr könnt mir glauben, alles ordentlich sortiert. 

Wenn ich an das Chaos in meinen Schränken denke ist das hier jetzt lächerlich, aber immerhin ein Anfang. Wie heißt es so schön: mühselig ernährt sich das Eichhörnchen .... 

Welche Box nehme ich mir als nächstes vor?

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Montag, 22. Februar 2021

Ein neues Nähset - Wir machen klar Schiff Projekt 2

Mein neues Nähset ist fertig. Ich hatte ein Näh-Etui geplant und es ist ein ganzes Set geworden.
Das passiert, wenn beim Nähen die Ideen nicht mehr aufhören zu sprudeln. Ich präsentiere:


Das Näh-Etui ist ca. 15 x 20 cm groß und 2 cm dick. Ich habe auf Aussen- und Innenstoff Vlieseline H250 aufgebügelt und nach dem Nähen, vor dem Schließen des Mittelteils, in beide Seiten Pappe eingeschoben. So ist es schön fest und stabil.


Rundum Reißverschluss


auf der Vorderseite ein Passepartout


mit gesticktem Monogramm und dieser hübschen Deko-Schere


Inneneinteilung wie hier geplant mit genügend Platz für Näh-, Steck- und Sicherheitsnadeln, Stoffklammern, verschiedene Garnrollen, Maßband, Schere, Nahttrenner und einem kleinen Nadelkissen.


Als ich es fertjg zusammen genäht hatte, fiel mir auf dem Tisch der zugeschnittene Stoff für ein zusätzliches Täschchen auf - das hatte ich total verdrängt. Das kommt davon, wenn zwischen Zuschneiden und Nähen eine Woche Zeit liegt. Eigentlich wollte ich das kleine Täschchen (gedacht für Zwirn, Knöpfe o.ä.) im Mittelsteg mit einfassen, so dass es wie eine Mittelseite im Etui fest ist. 


Nun war es zu spät und das kleine Täschchen liegt einfach lose darin.


Vor einiger Zeit habe ich angefangen mir ein Nadeletui zu nähen aber bislang nur das innere Filzheft zusammen genäht. So lag es schon seit Monaten im Nähschrank und wartete auf die Hülle. Ich habe die Gelegenheit genutzt und passend zum Etui das Nadelheft fertig gestellt. Es ist 8,5 x 8,5 cm groß und hat auf der letzten Seite ein Einsteckfach für den Einfädler und das Nadel-Leder. Es ist zugegebenermaßen sehr dick geworden, allerdings habe ich darin Näh-, Stick-, Stopfnadeln - alles zusammen.


Zum Schluss kam mir noch die Idee, dass ein schönes großes Nadelkissen bei dem Set noch fehlt. Ich habe zwar vor längerer Zeit mal diese Blumenkissen genäht aber nun wollte ich doch auch ein zum Set passendes Nadelkissen haben. Ich habe doch vor kurzem bei Mausimom sowas ähnliches gesehen ... also habe ich das auch noch fix genäht - es ist 9 x 9 cm groß. Meine Mutter hatte passendes creme-farbenes Filetgarn dafür im Fundus und so konnte ich noch die Häkelnadel schwingen.


Mein Nähset ist jetzt eigentlich komplett - ein bisschen Stoff ist aber noch übrig


mal sehen, was mir dazu noch einfällt. 


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Montag, 8. Februar 2021

Fundsachen im Nähschrank - Wir machen klar Schiff

Bei Ulrike, Marita und Ingrid wird seit fünf Jahren regelmäßig im Februar "Klar Schiff" gemacht. Dieses Jahr bezieht sich das Thema auf die Fundsachen im Nähschrank und - man glaubt es kaum - da bin ich tatsächlich auch fündig geworden ;-) Es werden bei dieser Aktion zwei Projekte entstehen.

Projekt 1

Diese feinen kleinen Stöffchen aus einer Serie habe ich vor Jahren auf einer Handarbeitsmesse gekauft und dachte dabei an ein kleines Etui oder eine Geldbörse. Nun habe ich sie aus dem Schrank genommen und mir überlegt, daraus ein kleines Näh-Etui zu nähen. 


Passende Borte und Dekokram habe ich auch gefunden, etwas Filz für die Nadeln und hübsche Nähanhänger, die irgendwann einmal in meinen Einkaufskorb gehüpft sind.

Eigentlich habe ich den ganzen Nähkram in Kunststoffdosen sortiert, was ich überaus praktisch finde, da man sie einfach sauber halten kann. In meinem alten Nähzimmer hatte ich das Zubehör beim Arbeiten immer griffbereit und trotzdem sauber verstaut.


Ohne Nähzimmer ist das jetzt blöd, weil das ganze Nähzeug im Schlafzimmer im Schrank liegt und wenn ich ein Kleinigkeit mit Hand nähen will muss ich alles rausholen und ins Wohnzimmer schleppen und habe dann alle Dosen da rum stehen. Dafür wäre ein kleines Näh-Etui, nur mit den Sachen die man dann braucht, nicht nur praktisch sondern auch hübsch, wenn es dann einfach mal so auf dem Wohnzimmertisch rumliegt. 


Ich habe also überlegt was da rein soll und wie groß es werden muss und das ganze skizziert und notiert und mir einen Entwurf gemacht. 


Am nächsten Wochenende geht's dann an die Nähmaschine.


Projekt 2

Auf meiner To-Do Liste steht schon länger eine neue Miss Mini Money. Die habe ich mir hier schon einmal genäht. Leider ist sie ca. 1 cm zu klein, so dass die Fahrzeugpapiere nicht hinein passen. Das Schnittmuster habe ich mir schon vor längerer Zeit so abgeändert, dass die Größe passt. Beim Blick in den Nähschrank fand ich dann diese beiden hübschen Stöffchen. Der Sternenstoff ist aus einer Henry Glass Collection und wurde bislang wie ein Schatz gehütet (manchmal ist man ja so blöd...).


Auf die kleine Geldbörse freue ich mich besonders, weil sie dann auch farblich perfekt zu meiner braunen kleinen Lieblingstasche passt. 
Nu bin ich gespannt, ob ich das auch zeitlich alles hinbekomme.


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Dienstag, 11. September 2018

Stoffbeschwerer und Nadelkissen-Armband

Jedesmal beim Zuschneiden ärgere ich mich darüber, dass der Stoff rutscht. Vor allem bei längeren Stoffbahnen zieht sich alles vom Tisch runter. Meistens beschwere ich dann mit Dekosteinen die ich in Gläser schütte oder einer Vase oder ähnlichen schweren Dingen. Vor kurzem fand ich dann eine Anleitung für Fixiergewichte bei "Das mach ich nachts". Die sind ganz einfach und schnell genäht.


Den schönen Paisley Stoff habe ich vor längerer Zeit auf einer Kreativ-Messe erstanden. Es war nur ein kleines Rest-Coupon Quiltstoff, aber ich habe mich in ihn verliebt. Jetzt hat er seine Verwendung gefunden. Tatsächlich besteht ein Gewicht aus lediglich zwei Stoffquadraten von 10 x 10 cm die in Triangel-Form zusammen genäht werden. Gefüllt habe ich sie mit kleinem Dekogranulat.


Danach ist noch ein Nadelkissen-Armband entstanden, das wollte ich schon seit Jahren nähen. Ich fand eine Anleitung, die sich beim Nähen aber als falsch und unpraktisch erwies und habe kurzerhand mit ein wenig Bastelei selbst etwas entworfen. 


Das Armband hat einen Klettverschluss und die Platte auf der das Nadelkissen befestigt ist besteht aus mit Stoff bezogener harter Pappe. So kann man sich nicht aus Versehen in den Arm stechen. 


Auf die stoffbezogene Pappscheibe habe ich ein rundes Nadelkissen genäht. Dafür habe ich einen Kreis ausgeschnitten, rundum mit Heftstichen abgenäht, mit Füllwatte sehr fest ausgestopft und dann den Heftfaden zusammengezogen. 


In das Armband habe ich einen Streifen schmales Gurtband eingezogen und im Rautenmuster abgesteppt, so ist es sehr stabil geworden, insgesamt aber etwas zu lang. Außerdem würde ich die sich unter dem Armband befindende Wendenaht der Platte beim nächsten Mal auf die Oberseite setzen. Darauf ist das Nadelkissen befestigt und so wäre sie dann gar nicht sichtbar. Es ist also mehr oder weniger ein Prototyp der noch leichte Verbesserungen vertragen kann. Praktisch ist es auf jeden Fall und perfekt in der Anwendung.


Meine Mutter (gelernte Schneiderin) hat es letztens getragen, als sie mir ein Kleid abgesteckt hat und war sehr begeistert. Sie sagte, es sei besser als das von ihr gekaufte Plastik Arm-Nadelkissen.
Der Stoffkreis für das Nadelkissen ist mir zuerst zu klein geraten, weil ich die Größe schlecht abschätzen konnte, da man es ja zusammenzieht. Es war mir aber zu schade zum wegschmeißen und so habe ich es erst einmal in eine Muschel gelegt. So liegt jetzt immer ein Mini-Nadelkissen im Wohnzimmer auf der Kommode, da mache ich öfter mal Hand-Näharbeiten. 


Nun bin ich für die nächsten Nähprojekte wieder etwas besser ausgestattet und mein Lieblingsstöffchen hat eine schöne Anwendung gefunden. Ich habe ihn tatsächlich auch restlos verbraucht.


Alle Accessoires haben sich mittlerweile als wunderbar praktisch erwiesen.

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