Manuela hat für diese Woche die Aufgabe gestellt ein Buchcover zu zeigen, bei dem der Vorname des Autors oder der Autorin mit einem A beginnt. Zunächst bin ich alle Bücherregale durchgegangen und konnte nur zwei Bücher finden, bei denen der Autoren-Vorname mit einem A beginnt. Das eine ist ein Buch, welches schon seit Jahren auf meinem SUB schlummert und mich nicht vom Hocker reißt. Das zweite ist ein schönes Buch, aber ich habe vor kurzem erst ein ähnliches Buch vorgestellt, also habe ich weitergesucht. - Nix. Dann fiel mir noch das Regal in meinem Arbeits-Näh-und-Bastel-Zimmer ein. Dort stehen die Kreativbücher, Weihnachtsbücher und ... Kinderbücher. Schon beim Weg durch die Diele kam mir der Blitzgedanke: Kinderbücher - da gibt es nur eine: ASTRID. Wer kennt sie nicht? Astrid Lindgren, die Schriftstellerin die wahrscheinlich in allen Kinderzimmern zu Hause ist, war auch in meinem Kinderzimmer früher zu Hause. Wir kennen Sie alle, Michel - der ja eigentlich Emil heißt - kannte ich vorwiegend aus dem Fernsehen, ebenso wie Ferien auf Saltkrokan. Dann gab es noch Karlsson vom Dach, Ronja, Madita, Kalle Blomquist, allen voran aber Pipi. Pipi Langstrumpf dürfte ja nun wirklich jedem bekannt sein und tatsächlich habe ich noch zwei uralte Bücher von Pipi. Noch mehr geliebt als Pipi habe ich aber die Kinder aus Bullerbü.
Meine Ausgabe ist von 1972, das sieht man ihr auch an.
Nun ja, sie hat schon viele Umzüge mitgemacht und auch einige Jahre im Keller verbracht.
Ich habe dieses Buch geliebt - und liebe es eigentlich auch immer noch. Lasse, Bosse, Ole, Britta, Inga und Kerstin, die sechs Kinder vom Nordhof, Mittelhof und Südhof, deren Häuser so eng nebeneinander standen, das sie an einer Wäscheleine von Kinderzimmer zu Kinderzimmer, von einem Haus zum nächsten Haus, eine Box mit Briefen schicken konnten.
Ich habe das Buch als Kind bekommen und geliebt.
Ich mag heute noch die hübschen Zeichnungen darin.
Die Geschichten sind so schön geschrieben, im typischen Astrid Lindgren Stil. Eine sorglose Kindheit auf einem Hof in Schweden, in der Natur. Genau genommen haben die Familien nicht viel, der Schulweg ist lang und alle müssen immer wieder mal auf dem Hof der Eltern mithelfen. Aber die Geschichten erzählen von glücklichen Kinder, die in der Natur spielen, manchmal Quatsch machen, eine Menge Spaß haben und manchmal auch verbotene Dinge tun - ein Kinderleben, wie Astrid es allen Kindern gewünscht hat.
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Carolyn
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