Mittwoch, 18. November 2015

Herbstimpressionen

So langsam neigt sich der Herbst dem Ende zu und ich habe vor kurzem noch ein Wochenende genutzt um frische Luft und Sonne zu tanken. Gleich um die Ecke liegt der Schlosspark, so dass ich nicht einmal das Auto aus der Garage holen muss. Ich liebe den Herbst und das bunte Laub. Leider fehlt mir noch die kalte Herbstluft, hier sind es immer noch milde 12-15 Grad. Ich nehme euch jetzt mal mit auf diese kleine Runde durch den Park.




Es war eine völlige Reizüberflutung, daraus resultiert nun hier die Bilderflut.


Das Wasserschloss Schloss Strünkede mit Nebengebäuden. Heute sind es Museen, Ausstellungsräume und Örtlichkeiten für diverse Kulturveranstaltungen. 



Er zeigte mir ganz deutlich, dass ich besser nicht mehr näher kommen sollte:





Mittlerweile hat der Sturm auch die letzten Blätter von den Bäumen gefegt und es ist nass und trüb geworden (aber kalt ist es immer noch nicht). Ich fahre morgens im Dunkeln zur Arbeit und abends im Dunkeln zurück.

  

Mit diesem gemütlichen Kerzenschein wünsche ich euch eine schöne Restwoche.
Ich geh dann mal wieder an die Nähmaschine, da liegen gerade soviele angefangene Projekte rum ;-)

Sonntag, 15. November 2015

Ein unerwartetes Geschenk und Metalldeko

Vor einigen Tagen kam ich abends aus dem Büro und fand einen großen Umschlag im Briefkasten. Kurze Überlegung, was habe ich bestellt? Eigentlich gerade nichts .... Als ich den Absender las stutzte ich: Andrea .... hmm.... der Nachname und der Ort kamen mir irgendwie bekannt vor, aber ich konnte es nicht zuordnen. Wer schickt mir da was? Am Küchentisch habe ich den Umschlag sofort geöffnet und *freu*.


Eine tolle Karte kam mir entgegen und da wusste ich sofort, woher die Überraschung kam. Es war die Einfach so Karte von AndreaBastelmaus Die Karte hatte mir so gut gefallen, obwohl ich glaube, ich habe sie gar nicht kommentiert?
Dazu kam noch ein süßes kleines TaTü-Täschchen zum Vorschein und ein grün-weißes Fat-Quarter.


Das war vielleicht eine Freude. Ein Geschenk obwohl ich gar nicht Geburtstag habe. Genau das sind die ganz besonderen Überraschungen. 
Ich hätte am liebesten sofort die Bilder gemacht und den Blogpost geschrieben, aber ohne Tageslicht wird das einfach nicht gut und nach Feierabend ist es jetzt immer schon dunkel. Also habe ich mich erstmal per Mail bei der lieben Andrea bedankt, die Fotos mussten bis zum Wochenende warten. Leider ist das Wetter heute so mies, dass das Tageslicht auch nur sehr gedämpft ist. Die Qualität der Bilder ist also dementsprechend.
Ich sehe die Stoffe für eine schöne Frühlingsdeko oder ähnliches. Ich werde berichten, was ich daraus gemacht habe. Vielen lieben tausend Dank, Andrea.


Zwischen Thanksgiving Feier und Enkelchens Geburtstagsvorbereitungen habe ich noch einen Regalschrank im Nähzimmer aufgebaut und die letzten (ja die gab es tatsächlich noch) Umzugskisten ausgeräumt. Da kamen noch einige Bastelsachen zum Vorschein. Ich fand Reste des Silberdrahtes, aus dem ich im vergangenen Jahr zu Weihnachten Serviettenringe geformt habe. Daraus habe ich ein paar Blätter gebastelt. Sie wanderten sofort auf das Dekotablett. Noch ist ja Herbst (auch wenn viele schon ihre Weihnachtsdeko fertig haben).


Die Ahornblätter gefallen mir sehr gut, das andere Blatt weniger. 
Vor allem aber finde ich die Kombination von Holz, Metall und Stoff wunderschön.


Das werde ich jetzt noch ein wenig genießen. In zwei Wochen kommt dann zum 1. Advent die Weihnachtsdeko ans Tageslicht und die Herbstdeko verschwindet bis zum nächsten Jahr wieder. Habt einen schönen Sonntag und macht es euch gemütlich, auch wenn das Wetter grausam ist.

Mittwoch, 11. November 2015

Thanksgiving - Es ist Truthahn-Zeit

Bevor ich euch von unserem Familienessen berichte, möchte ich mich von ganzem Herzen für die tollen und lieben Kommentare zu meinem letzten Blogbeitrag bedanken. Ich hätte niemals mit soviel Lob gerechnet. Das hat mich schon ein wenig Stolz gemacht *schäm*. Vielen lieben Dank dafür!!!

Thanksgiving - es it Truthahn-Zeit
Irgendwann vor Jahren kam ich auf die Idee einmal einen richtigen großen dicken Truthahn zu braten. So einen großen Flattermann, wie man ihn aus den amerikanischen Filmen kennt - und dann die ganze Familie am Tisch zusammen ... 2009 habe ich dann meinen ersten großen Truthahn gebraten bzw. gebacken. Seitdem ist es Tradition in unserer Familie, Anfang Oktober kommen alle zum "Thanksgiving"-Truthahn essen zu mir. Jetzt werden einige wohl sagen: stimmt doch gar nicht, Thanksgiving ist doch erst Ende November. Das kommt drauf an, welches Thanksgiving man meint.
In den USA wird Thanksgiving am vierten Donnerstag im November gefeiert. Es hat dort nichts mit Erntedank zu tun, sondern ist ein Fest des Dankes an die Wampanoag-Indianer, welche die im Herbst 1621 an der Küste von Massachusetts gestrandeten Pilger mit ihren Nahrungsvorräten versorgten. Auf Grund des einbrechenden Winters standen die Pilger nämlich ohne jegliche Nahrung da und hätten ohne diese Hilfe die kalte Jahreszeit nicht überlebt. 
Auf den Thanksgiving-Day folgt der Black-Friday, da nehmen die meisten Arbeitnehmer quasi einen "Brückentag", denn es ist der Startschuss für die Weihnachtsdekoration und den Weihnachtsverkauf. (Wenn ich daran denke, dass das bei uns hier schon locker im September beginnt...)
In Canada wird Thanksgiving ähnlich dem deutschen Erntedank gefeiert, also als Danksagung für die Ernte. Das kanadische Thankgsgiving findet am zweiten Montag im Oktober statt, zeitlich passt es also in etwa auch zu unserem deutschen Erntedankfest.
Wir feiern immer Anfang Oktober an einem Samstag abend. Mit allen Kindern, Schwiegerkindern, Enkelkind, Eltern, Bruder, Tante und Onkel .... Durch diverse Arbeits- und Urlaubsabwesenheiten wurde es dieses Jahr tatsächlich Ende Oktober (und wir waren leider doch nicht vollständig). Genau genommen wurde es ein Halloween-Truthahn-Essen. 


Das ich mir schon lange vorher Gedanken über die Tischdeko, Menükarten und ähnliches mache, versteht sich von selbst. Ich hatte kurz vorher bei einem großen Kaffeeröster diese schönen Tischdecken günstig erstanden. Dazu brauchte ich nun noch passende Bestecktaschen. Ich fand im Schrank den tatsächlich farblich perfekt passenden Stoff und etwas Borte und nähte noch 12 Bestecktaschen. Eigentlich wollte ich vorne noch ein schlichtes helles Blatt aufsticken, was ich aber zeitlich doch nicht mehr geschafft habe.


Die Menükarte für jeden durfte natürlich auch nicht fehlen. Ein bisschen neues Papier im Schreibwarenhandel gekauft und dann vorhandene Materialien benutzt. Besonders gut gefiel mir die Variante mit dem zerknüllten Backpapier als Laub.


Das Menü ist fast immer gleich, die Truthahn-Füllung habe ich geändert und der Nachtisch ist immer mal anders. Die restlichen Speisen sind mittlerweile traditionell so festgeschrieben, dass es einen Aufschrei geben würde, wenn ich zum Beispiel die weltbeste Bohnencasserolle nicht machen würde. Das Rezept unseres Lieblings-Chutneys habe ich ja bereits hier veröffentlicht.
Unser Truthahn hatte 8115 Gramm und passte so eben noch in meine großen Bräter, anstelle des Deckels musste ich allerdings mit Alufolie abdecken. Leider ist er ausheben aus dem Bräter etwas aufgeplatzt.


Als Dessert gab es eine Kürbis-Süßspeise die ich zum ersten Mal ausprobiert habe und die unverschämt lecker war. Hier ist das Rezept:

Kürbisdessert

für die Kürbismasse: 1 Hokkaido halbieren, Kerne entfernen und die beiden Hälften mit der Schnittfläche nach unten in eine Backpfanne legen. Ca. 1 cm hoch Wasser einfüllen, dann bei 165°C ca. 45 Minuten backen (je nach Größe des Kürbis, er sollte gut weich sein. Einfach mal mit dem Finger anstupsen.) Danach das weiche Kürbismus auslöffeln und mit 1/2 cup (ca. 115 gr.)  Zucker und 1/2 cup Orangensaft mit dem Pürrierstab kurz durchrühren.
für die Quark-Creme:  500 gr. Schichtkäse mit 250 gr. Quark, 3 EL Zucker und 2 P. Vanillezucker verrühren. 2 Becher Sahne steif schlagen und unterziehen.
für die Keksschicht: 1 Paket Amarettini in einem Gefrierbeutel mit einem Fleischklopfer zerschlagen/zerbröseln. Wer clever ist, legt vorher zur Deko für jede Portion einen Amarettini zur Seite, ich habe es vergessen.

Zuerst die Quark-Creme einfüllen, dann die Kürbismasse, darüber eine Keksschicht und noch einmal etwas Kürbismasse und einen Kleks Quarkcreme oben drauf (oder wie immer ihr es schichten wollt).
Ich habe mich über das verkleckerte Glas geärgert und den Tip bekommen, die Quark-Creme beim nächsten Mal durch einen am Zipfel aufgeschnittenen Gefrierbeutel (oder Spritzbeutel) einzufüllen. Das werde ich auf jeden Fall ausprobieren. 
Die Menge reicht für 6-8 Portionen, ich habe 12 kleine Portionen daraus gemacht und es war ausreichend als Dessert nach einem großen Mahl. (Das Glas ist 10 cm hoch und 7,5 cm breit)


Wir hatten einen gemütlichen, geselligen Abend mit leckerem Essen und Spaß. Nun heißt es Diät bis die Weihnachtsbäckerei losgeht.
Den Post schicke ich noch schnell zu Pamelopee

Donnerstag, 5. November 2015

Niedliches für's Enkelchen

Es ist kaum zu glauben, aber das Enkelchen hat schon wieder Geburtstag. Zwei Jahre ist unser kleiner Sonnenschein nun schon. Da meine Tochter bereits vor einem Jahr die Bestellung "jedes Jahr ein Geburtstagsshirt" aufgegeben hat, saß Oma natürlich an der Nähmaschine und hat ein neues Shirt genäht. Ich habe den Schnitt Antonia von Farbenmix gewählt und in soweit abgeändert, dass ich die Öffnung für den Halsausschnitt auf den Rücken plaziert und mit einem Druckknopf versehen habe. Das Schnittmuster fällt sehr schmal aus, also habe ich eine Nummer größer gewählt und die Länge angepasst.

 

Das Enkelchen sollte für's Backen mit Mama noch eine Schürze bekommen. Dafür habe ich einen Pipi-Langstrumpf Kostüm-Schnitt benutzt und für die Vorderseite einen leichten abwaschbaren Stoff gewählt. Für die Rückseite fand ich noch einen farblich passenden Herzchenstoff im Stoffschrank. Die Tasche und den Saum habe ich mit einem Spitzen-Schrägband eingefasst und Druckknöpfe an die Träger gestanzt. Jetzt kann sie mit ihrer Mama in der Weihnachtsbäckerei loslegen.

 

 

Natürlich gab es auch eine Geburtstagstorte für mein Enkelmädchen. Da unsere Kleine total verrückt nach "Buhbär" ist und egal wohin sie geht, immer ihren "Buhbär" unter den Arm geklemmt hat, habe ich eine Winnie-the-Pooh Torte gebastelt. Nach der süßen Fondant-Tauftorte gab es im vergangenen Jahr eine Geburtstagstorte mit Marzipandeko und die Familie hat beschlossen, das Marzipan viel leckerer ist. Der Nachteil ist, dass man die Farben nicht so brilliant hin bekommt wie bei Fondant. Ich habe also nach einer youtube Anleitung den Bären modelliert, eine kleine Torte und ein Geschenk erstellt und einen Honigtopf mit eingeritztem Schriftzug HONEY gestaltet. Die Blüten und Blätter habe ich mit den Fondant-Stempeln gemacht und mit einer (natürlich neu gekauften unbenutzten) Knoblauchpresse Marzipangras erstellt. Das klebrige Marzipan ist mit Einmalhandschuhen sehr gut zu verarbeiten. Darunter verbirgt sich übrigens ein Schokoladenkuchen.

 


 

Fazit: eine halbe Nacht am Küchentisch gesessen, übermüdet und verklebt, Pooh-Bär zu dünn, Kopf zu klein aber 
das Strahlen im Gesicht des Enkelchens: 
UNBEZAHLBAR     

Den Post schicke ich gleich noch zu Pamelopee , Meitlisache , Kiddikram und zu Nellemies Herzensangelegeheiten.

Freitag, 23. Oktober 2015

Ein silberner Straßenrand-Fund und wärmende Körnerkissen

Ein liebes Hallo an alle Leser und vielen Dank für eure lieben Kommentare. Stellt euch vor, was mir passiert ist: es war ein Abend vor wenigen Wochen, als mich kurz vor der Einfahrt zur Garage etwas im Scheinwerferlicht am Straßenrand blendete. Neugierig stieg ich aus dem Wagen um nachzuschauen, was da so blendet. Da hatte wohl jemand entrümpelt und lauter Metallzeugs an den Straßenrand gestellt. Was mich so geblendet hatte, waren einige Edelstahl / Chromagan / Silber - Tabletts bzw. Platten. Mein Blick viel sofort auf dieses silberen Tablett. Da es laut schepperte als ich sie durchsah nahm ich kurzerhand alle Teile mit. Im hellen Licht in der Küche entpuppte sich ein wahrer Schatz: ein silbernes Tablett mit wunderschöner Gravur und ein "Eiertablett" mit schönem geprägtem Rand. Dazu noch einen Tortenplatte und eine ovale Platte. 

  

Zuerst wurden die Teile alle gründlich gespült, und dann habe ich das Silbertablett mit Silberreiniger behandelt. Danach strahlte es wunderschön.

 

Jetzt mal ehrlich: so etwas schmeißt man doch nicht weg! Ich bin froh, dass ich es mitgenommen habe. Jetzt habe ich sehr schönes Dekoteil mehr.

 

Bei dem gemütlichen Kerzenschein kann man wunderbar entspannen. Bei dem Trubel und den vielen Terminen die ich gerade habe, tut das wirklich sehr gut. Als dann diese Woche noch das Paket mit den bestellten Körnern aus dem Natur-Haus eintraf, konnte die Körnerkissen-Produktion starten.


Zuerst habe ich eine ganze Reihe Inletts für Körnerkissen genäht und diese dann auch gleich gefüllt. Die großen mit Kirschkernen, die kleinen Körnerkissen mit Traubenkernen.


Auf dem Bild sind die gefüllte Kissen noch mit Stecknadeln an der Füllöffnung gesichert, mittlerweile habe ich sie aber zu genäht.

 

Jetzt muss ich nur noch die Bezüge dazu nähen. Ein paar kleine Baby-Traubenkern-Kissen sind schon fertig, alle mit rausnehmbarem Inlet - so kann man die Bezüge prima waschen. Ein großes Kirschkern-Herzkissen ist auch schon entstanden.

 

Die weiteren Hüllen stehen für die nächsten Tage auf dem Programm.
Die Körnerkissen wandern mal fix zu Pamelopee und das Herzkissen darf zu Nellemie.
Liebe Grüße und eine schöne Restwoche
Carolyn

Dienstag, 13. Oktober 2015

Ab in die Hagebutten

Es ist Hagebuttenzeit und wenn ich eines in wunderbarer Erinnerung habe, ist es die Hagebuttenmarmelade meiner Oma. Ich habe sie schon lange nicht mehr selber gekocht, wusste auch nicht so richtig, wo ich gute Hagebuttensträucher finde. Vor einigen Tagen bin ich dann abends nach Büroschluss mit einer Freundin losgezogen. Unser Vorhaben ab in die Hagebutten wollten wir "auf Ewald", einer seit einigen Jahren begrünten ehemaligen Halde, in die Tat umsetzen. Da es einige Tage geregnet hatte, ging es in den dicken Wanderstiefeln mit der rutschfesten Profilsohle los. Wir hatten keine Ahnung, wo genau wir was finden würden und wie weit wir auf die Halde rauf müssten. Schon nach wenigen Metern leuchtete es rot aus dem Gebüsch am Wegrand.

 

Innerhalb kürzester Zeit hatten wir eine schöne Menge an Hagebutten gepflückt. Der einsetzende Regen ließ uns dann die "Ernte" abbrechen und den Heimweg antreten. Zu Hause angekommen konnten wir beide je ca. 1 kg Früchte abwiegen. Ein kleiner Spaziergang nach Feierabend, vor dem Regenschauer und der Dunkelheit und 1 kg frische Früchte dabei gesammelt - na das hat sich doch gelohnt.

 

Ohne Fleiß keine Marmelade, also zuerst einmal die nicht so schöne Arbeit, die Früchte putzen: Krönchen und Stiele jeder einzelnen Frucht abschneiden und gründlich waschen. Danach die Hagebutten in einem Topf mit einem Stampfer anquetschen, mit Wasser und Wein auffüllen, Gewürze dazu und das ganze abgedeckt über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag die Früchte in dem Sud aufkochen und ca. eine halbe Stunde weich kochen. 


Danach die Hagebutten gründlich durch ein Sieb passieren. Übrig bleibt schmutziges Geschirr, ein Klops aus Schale und Körnern, die zugegebenen Gewürze - und wunderbares feines Hagebuttenmus.

 

Das Mus mit Weißwein auffüllen, Zitronensaft zugeben und mit Gelierzucker einkochen. Normalerweise benutze ich 2:1 Gelierzucker, dann wird die Marmelade nicht ganz so süß. Da Hagebutten aber von Natur aus eher etwas bitter sind verwende ich in diesem Fall den klassischen 1:1 Gelierzucker. Er hat den Vorteil, dass die rote Farbe schöner erhalten bleibt und mit der Zeit nicht bräunlich wird. (das gilt übrigens auch bei Erdbeermarmelade). Nach der Gelierprobe - hmm lecker, Gelierprobe vom Teller lecker - in Gläser füllen, abkühlen lassen, fertig. Ein Glas Hagebuttenmarmelade wurde sofort am nächsten Tag Mitbringsel zu einer Geburtstagsparty. Da ich die Aufkleber noch nicht fertig hatte, habe ich ein kleines Schildchen an das Glas gehängt.

 

Mit der "Apfelspende" meiner Freundin aus ihrem Garten, habe ich noch ein paar Gläser Apfel-Hagebutten-Marmelade und mit den restlichen eingefrorenen Blaubeeren - ich liiieebe Blaubeeren - ein paar Gläser Apfel-Blaubeeren-Marmelade eingekocht. Apfel-Hagebutte habe ich bereits probiert, die ist absolute Spitzenklasse und von meiner Schwiegertochter erreicht mich bereits die Nachricht, dass die Hagebutten-Marmelade sofort am nächsten Tag zum Frühstück probiert und für Sehr-Lecker befunden wurde. 

 

Vom Früchte sammeln bis zur fertigen Marmelade hat es viel Spaß gemacht und ich frage mich, warum habe ich so lange keine Marmelade eingekocht? Zuletzt habe ich meistens nur Chutneys eingekocht. Ich glaube ich habe eine alte Leidenschaft wieder entdeckt. Fazit: das sollte ich öfter mal machen!


Hagebutten - Marmelade

Zutaten
1 kg Hagebutten (geputzt ca. 850 g)
für den Sud:
1 liter Wasser oder Weißwein
ich mische Wasser und Weißwein halb und halb
1 Zitrone in Scheiben
5 Nelken und 5 Pimentkörner
2 Zimtstangen
in das Mus:
Wasser oder Weißwein zum Auffüllen
gepresster Saft einer Zitrone

Zubereitung
siehe Text und Bilder oben. 
Das Hagebuttenmus muss vor dem Einkochen ggf noch einmal aufgefüllt werden. 
Bei der angegebenen Menge sollte das Mus mit Wasser und/oder Wein noch einmal auf ca. 1500 g auf gefüllt werden. Je nach Menge der Früchte die ihr verabeitet, müsst ihr eben die anderen Zutaten hoch rechnen. Danach dann die Gelierzuckermenge berechnen.


Ich kann nur sagen, LECKER und meine Freundin und ich überlegen gerade, noch einmal ab in die Hagebutten zu stapfen, da waren ja noch so viele....
 Meine Hagebutten-Marmelade verlinke ich noch bei Pamelopee

Außerdem möchte ich mich für eure lieben Kommentare zu meinem letzten Beitrag bedanken. Das Frühstücksset aus meiner Blogger-Geburtstagsverlosung ist mittlerweile auch bei der Gewinnerin angekommen und ich bekam eine liebe Mail dazu. Vielen Dank.

Liebe Grüße und eine schöne Woche
Carolyn

Montag, 5. Oktober 2015

Herbstdeko

Vielen Dank für eure lieben Kommentare zu meinem letzten Post. Mich hat in der letzten Woche die erste Erkältung der Saison ein wenig niedergestreckt, aber dieses herrliche Herbstwochenende konnte ich doch genießen. Also wurde auch endlich herbstlich dekoriert.
Nachdem die maritime Sommerdeko wieder bis zum nächsten Jahr im Schrank verschwunden war, habe ich meine Herbstdeko ausgepackt - und festgestellt, dass ich dringend etwas Neues brauche. Irgendwie sind die Sachen schon ziemlich alt und "verstaubt" (nicht im eigentlichen Sinn) und passen nicht mehr richtig in das neue Wohnzimmer. Da ich nicht alles neu kaufen wollte, habe ich mich ein wenig kreativ betätigt. 
Ich fand vor einiger Zeit im Netz diese Bild mit der Definition des Wortes "autumn". Das gefiel mir so gut, dass ich mir ein Eigenes gestaltet habe und zusätzlich noch ein zweites in deutsch. Bei einem großen Discounter gab es günstig schönes Papier in Leinenoptik und beim Möbelschweden fand ich diese neue Bilderrahmen-Serie. So sind zwei schöne Herbstbilderschilder entstanden, die nun eines der kleinen Konsolentischchen neben meiner Couch schmücken.


Da ich gerade auf dem Deko-Text-Schilder-Druck-Trip war, habe ich mir noch zwei schöne Schrifttafeln ausgedruckt, die ich schon länger auf dem PC gespeichtert habe. Sie fanden Ihren Platz auf dem zweiten Konsolentischchen und auf der Bilderleiste über der Couch.

 

 
 
Es dauerte eine Weile, bis ich alles so angeordnet hatte, das es mir gefällt. Jetzt bin ich mit dem Ergebnis aber ganz zufrieden.



In den letzten Jahren habe ich sehr viel mit Kastanien, Eicheln, Streudeko und solchen Sachen dekoriert. Nun wollte es etwas schlichter haben. Ich glaube, das ist mir gelungen, auch wenn ich die eine oder andere verspielte Spitzendeko wie zum Beispiel bei den Deko-Kürbissen auf dem Couchtisch-Tablett dazu gestellt habe. Um unterschiedliche Höhen zu erreichen, habe ich einen kleinen Stoffkürbis auf einen Kerzenständer gelegt. Ein schlichtes gerades Teelichtglas wurde einfach mit Spitze umwickelt - das gefällt mir besonders gut.

 

 

Die Deko auf dem Esstisch im Wohnzimmer gefällt mir noch nicht so ganz, vor allem müssen die Deko-Äste mit der Bodenvase weg, die hinter dem Tisch stehen. Da muss ich wohl noch mal ran und umdekorieren.


 Erstmal genieße ich aber den gemütlichen Kerzenschein in dem Spitzenglas ... 


... und wünsche euch allen einen schönen Abend und einen guten Wochenstart.
 Meine Herbstdeko schicke ich noch zu Pamlopee und zu den Montagsfreuden.