Samstag, 2. Juni 2018

Gestrickte Socken

Angesteckt durch den aktuellen Sockenstrick-Trend, habe ich vor ein paar Monaten Sockenwolle gekauft und nach langer Zeit mal wieder Socken angenadelt. (Das letzte Paar Socken habe ich vor ungefähr 25 Jahren gestrickt). 


Zuerst habe ich das blaue Garn verstrickt und wie "früher" von oben am Bündchen angefangen. Geändert habe ich die Ferse. Anstelle der "althergebrachten" Bumerang-Ferse habe ich eine Bumerang Ferse mit Shadow-Wrap Maschen gestrickt. Ich finde das lässt sich sehr gut stricken und wird schön dicht, ohne löcherige Übergänge. 


Weil ich die Shadow-Wrap Variante sehr gut und dicht finde, habe ich sie auch für die Spitze angewendet. Ich habe die Maschen vom Fußrücken still gelegt und an der Sohle weitergestrickt mit Abnahmen und Zunahmen. Das hat zur Folge, dass man vorne am Zehenansatz zum Schluss die still gelegten Maschen und die mit denen man über die Spitze kommt mit einem Maschenstich verbinden muss. Dafür habe ich aber keine Naht vorne an den Zehen und auch keinen Knubbel bei der Variante, wenn die letzten Maschen einfach mit einem Faden zusammen gezogen werden.


Da ich das Verbinden mit dem Maschenstich sehr kniffelig finde und man das hinterher tatsächlich sieht (die unregelmäßige Stelle vorne, auf dem Bild sichtbar), ich aber von den Ab- und Zunahmen mit der Shadow-Wrap-Methode total begeistert bin, habe ich das graue Sockenpaar anders herum gestrickt - also an der Spitze angefangen. 


Nun habe ich nirgendwo Nähte oder Löcher und kann alles glatt durchstricken. Außerdem finde ich den Bündchenabschluss abgekettelt schöner als mit aufgenommenen Maschen, er wirkt dann lockerer. Diese neue Methode hat mich wirklich überzeugt. 


Zwei Paar Wintersocken hätte ich also schon -  juhu, die nächste kalte Jahreszeit kommt bestimmt ;-)

die Socken zeige ich bei "Auf den Nadeln", "ImmermalwasNeues"



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Carolyn
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