Donnerstag, 21. April 2022

Ein traumhaftes Osterwichtelgeschenk

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Zu Ostern wurde mit den Mädels wieder gewichtelt. Beim Osterwichteln sind wir meistens nur eine kleine Wichtelgruppe, zu Weihnachten beteiligen sich dann noch mehr Mädels aus unserer seit mittlerweile über 6 Jahren bestehenden Frauenrunde. Mein Wichtelgeschenk kam von der lieben Ute. Ute bastelt wunderschöne Figuren, oft auch passend zu den Empfängern. Ich habe von ihr wunderschöne Bilder gesehen, wo sie einen Bäcker oder einen Metzger oder ähnliche Figuren gebastelt hat. Mich hat sie mit einem wunderschönen Geschenk überrascht - ich hatte Tränen in den Augen. Ute hat nämlich mich gebastelt. 
In dem Paket waren diese schönen Geschenke drin (abgesehen von den Blumen, die natürlich nicht).


In den hübschen blau-karierten Stoffsäckchen steckten Teepakete. Ute weiß, dass ich gerne und viel  Schwarztee trinke und hat im Teeladen zwei leckere Sorten für mich ausgesucht. Dazu gab es auch einen Meßlöffel für die Dosierung. Den Assam habe ich schon probiert, der ist sehr lecker.


Sie hat eine hübsche Osterkarte gebastelt, einen Osterhasen und eine Blumenfee.
Für die Sommerdeko gab es ein schönes Segelboot aus Holz und Metall.


Die Wichtelmädchen oder Blumenwichtel, Blumenfeen - wie auch immer man sie nennen möchte - bewundere ich ständig bei Ute. Nun bin ich auch stolze Besitzerin so eines niedlichen Blumenmädchens. Sie ist ungefähr 10 cm groß.


Das schöne Kerzenglas hat sie auch selber bemalt. Das gefällt mir sehr gut.


Ja und dann - kreisch - dieses wunderschöne Geschenk!
💗💗💗
Ute hat MICH gebastelt - mich im Nähzimmer. 

Mit einer zauberhaften Nähmaschine, Stoffen, mit so vielen liebevoll gebastelten und gestalteten Details. Die Nähmaschine war wohl mit etwas Kleber auf der Bodenplatte befestigt, dieser Kleber hatte sich gelöst, aber es ist nichts kaputt gegangen. Die Bodenplatte ist etwa 20x10 cm groß, ich habe eine Größe von ca. 15 cm. So könnt ihr euch eine wenig die Größe vorstellen. 

Nun kommt eine Bilderflut ...























Das ist doch wohl wirklich zauberhaft, oder? 


Das kleine Nähzimmer hat jetzt einen Platz im Wohnzimmer in der Vitrine bekommen,
wo es staubgeschützt steht und jederzeit betrachtet werden kann.
 💗 Ich habe mich so sehr darüber gefreut 💗

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Dienstag, 12. April 2022

Eine Babydecke für Ophelia

Die zweite Decke die sehnlichst erwartet wurde ist die für Ophelia. Das ist ja ein sehr besonderer Name, mir fiel dazu sofort Ophelia aus Hamlet ein "oh welch ein edler Geist ist hier zerstört" ... nein, ich bin mir sicher, diese Ophelia war bestimmt nicht die Namensgeberin.
Für diese Decke galt das gleiche wie für Finns Decke, aufgrund meiner momentanen Einschränkung dauerte die Anfertigung der Decke um ein Vielfaches länger als üblich. 


Die Stoffe wurden ausgesucht und ich habe, um den Wiesenstoff mit den Blumen, Marienkäfern und Bienen auch sichtbar zu machen, bei dieser Decke nicht die Mitte für den Namen benutzt. Ich fand, der Stoff brauchte einfach ein größeres Stück als ein kleines Quadrat um zu wirken. Für den Namen habe ich einen breiten Rahmen um das Mittelquadrat genäht und darin den Namen appliziert. Rundherum dann mit Stickgarn Blumen und Ranken genäht. 


Eigentlich gefiel mir die Zusammenstellung der Stoffe so sehr gut. Im Nachhinein muss ich sagen, ich hätte vielleicht die Kleeblätter und die Marienkäfer tauschen sollen. So wirkt es wie ein heller und ein dunkler Rahmen und obwohl die Stoffe alle sehr gut zusammen passen, sieht es unpassend aus. Ich ärgere mich jetzt darüber. Normalerweise lege ich alle Teile auf dem Boden aus und schaue wie gut es passt. Da ich momentan so schlecht auf den Boden komme bzw. anschließend nicht mehr hoch, habe ich darauf verzichtet.


Die Fotos sind leider etwas unscharf, frei stehen auf einem Bein 
und dann noch "scharf schießen" hat in diesem Fall leider nicht geklappt.


Diese "Nähzeichnung" gefällt mir sehr gut, ich brauche aber wohl darin noch etwas Übung.


Die Rückseite besteht aus dem selben Stoff wie vorne der Rand. Auch diese Decke wieder ohne Binding, sondern rechts auf rechts zusammengenäht und dann gewendet. Als Füllung wie immer Baumwollvlies. 


Ein gesundes und glückliches Leben kleine Ophelia. 

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Sonntag, 10. April 2022

10-jähriges Blogger-Jubiläum bei Ulrike



Ulrike feiert 
am 16. Mai 2022
ihr 
10-jähriges Bloggerjubiläum.

Für die 
💗 Party der Herzen 💗 
werden Anmeldungen bis zum 12. April angenommen.

Oh fein, Party ... ja ein wenig Aufheiterung und Freude können wir doch alle gebrauchen. 
Da hat sie gerade so viel Tohuwabohu in Ihrem Leben und schmeißt noch eine Party, 
dann muss man doch auch dabei sein. 

Flickensalat hüpft auf die Anmeldeliste. 
Ich bin gespannt wen ich bewichteln darf.

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Samstag, 9. April 2022

Eine Babydecke für Finn

Vor kurzem habe ich die Babydecke für Leonard genäht. Als die Freundin meiner Tochter die Decke abgeholt hat, hat sie sie wohl mit zur Arbeit genommen. Dort war man begeistert von der Decke und dachte sich, das wäre doch auch ein schönes Geschenk für die beiden frisch gebackenen Papas im Team. Wir haben Stoffe ausgesucht, bestellt und dann musste ich ins KH. Also blieb erst einmal alles liegen. Mittlerweile klappt das Nähen zwischendurch wieder, ich darf halt nur nicht zu lange am Tisch sitzen, dann wird das Bein dick. Also zog sich die Fertigstellung der Decken über drei-vier Wochen hin. Die Decke für Finn möchte ich euch heute zeigen.
Als das Top fertig war, habe ich es auf den Boden gelegt, fotografiert ... oh nein... finde den Fehler:


Da kam dann erst einmal der Nahttrenner zum Einsatz. Ich bin froh, dass ich das Foto gemacht habe, sonst wäre es mir vielleicht erst aufgefallen, wenn die Decke komplett fertig gewesen wäre. Die Farben sind auf diesem Bild nicht ganz wie im Original, ich kann momentan keine Lampen aufbauen und auch nur mit dem Handy fotografieren - mir fehlt ein bisschen die Mobilität. Außerdem lässt sich Mini-Punkte-Stoff sowieso schwierig fotografieren. Die Füchse haben die gleiche Farbe wie die Füchse in den Musterstoffen und das beige in der Mitte nahezu die gleiche Farbe wie das beige im Fuchsmuster-Stoff. Ich denke die Farbveränderungen auf dem Bild kommen durch den dunklen roten Punktestoff zustande - und natürlich durch die Lichtverhältnisse hier. 
Nach dem Trennen habe ich das korrekte Quadrat eingesetzt und mittlerweile ist die Decke fertig.


Die Rückseite habe ich im gleichen grün-marmorierten Stoff genäht wie den äußeren Rand. Auf ein Binding habe ich verzichtet, stattdessen die Decke rechts auf rechts zusammen genäht.


Die Füchse habe ich aus einer Malvorlage direkt auf Vliesofix abgepaust.


Für die Füchse habe ich dunkel-orange-farbenen Quiltstoff aus meiner Halloween-Stoff-Box benutzt. Der passte farblich perfekt zu den Füchsen in den Musterstoffen. Die weißen Flächen habe ich dieses Mal nicht aus Wollfilz sondern aus einem dicken weichen Moltontuch geschnitten. AlleTeile wurden mit Vliesofix aufgebügelt, mit Zick-Zack abgesteppt und dann ein wenig mit schwarzem Garn genäh-zeichnet. Die freien Flächen habe ich dann freihand gequiltet.


Auf der Rückseite sieht man die Stepp- und Quiltnähte.


Die Decke ist nun auf dem Weg zu Finn. 
Fühl dich wohl darin, kleiner Mann. 
Ich wünsche dir ein gesundes und glückliches Leben.

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Samstag, 2. April 2022

UFO Abbau Granny Square Decke

Zuerst einmal möchte ich mich bei euch allen für die vielen lieben Kommentare, Mails und Tipps zu meinem letzten Post bedanken. Da waren einige gute Tipps dabei und eure Anteilnahme hat mich wirklich sehr berührt. Mittlerweile sind die Fäden gezogen und ich lasse das Bein auf Anraten der Ärztin drei mal am Tag für ca. 30 Minuten zum "lüften" und auch abtrocknen (es ist schon schwitzig darin) offen liegen, achte dabei gut auf die Spitzfußstellung. Ich bin auch nicht mehr ganz so ängstlich und habe mir eine Duschbürste mit langem Griff gekauft, so kann ich den Fuß mit Ausnahme der Naht-Gegend und vor allem auch das Bein zwischendurch sowohl nass und auch trocken mal kräftig abbürsten. Das tut sehr gut. Trotzdem würde ich gerne mal wieder so richtig duschen... 


Zum Vertreib der Langeweile gibt es ja genügend Handarbeiten. Ich häkel fleißig an meinem ältesten UFO, der Granny Square Decke. Sie muss endlich fertig werden und ich bin tatsächlich in den letzten Zügen an der Umrandung. 

In der vergangenen Woche habe ich die letzten Quadrate gehäkelt,
angenäht und einen Großteil der Fäden vernäht. 


Verbunden habe ich die Quadrate in dem ich jeweils die beiden
hinteren Maschenglieder der beiden Quadrate zusammen genäht habe. 


Das gibt sowohl auf der Vorderseite (linkes Bild) als
auch auf der Rückseite (rechtes Bild) eine schöne Optik. 


Danach war endlich die Umrandung dran. Zuerst habe ich eine Reihe feste Maschen in das hintere Maschenglied gehäkelt. So passt die Optik sehr schön zu den Nähten. Für die zweite Reihe habe ich normale feste Maschen (Bild unten rechts) und feste Maschen ins hintere Maschenglied (Bild unten links) ausprobiert. 


Die Variante grundsätzlich ins hintere Maschenglied zu stechen gefällt mir besser. So entsteht nun der ganze Rand. Eine Runde besteht mittlerweile aus 1754 Maschen und jede Runde kommen durch die Ecken 12 Maschen hinzu. 

Das Garn ist dünnes Catania Baumwollgarn mit Nadel Nr. 2 gehäkelt. Eigentlich dachte ich, dass fünf Reihen ausreichend wären, aber ich bin bereits bei Reihe fünf und das ist mir definitiv noch zu schmal. Ich häkel dann mal weiter.


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Samstag, 26. März 2022

Samstagsplausch Ende März

Hallo ihr Lieben, ich war eine Weile still. Wer mich bei Instagram begleitet hat mitbekommen, dass ich im Krankenhaus lag. Nun werdet ihr sagen "das war doch schon im Februar" - ja und nein. Im Februar war ich in der stationären multimodalen Schmerztherapie (da fällt mir ein, dazu wollte ich einen separaten Beitrag schreiben, da einige von euch gefragt hatten). Das waren 10 Tage Behandlung wegen meiner chronischen Schmerzen. Dabei wurde tatsächlich die Ursache der schlimmen, seit 3 Jahren andauernden Schmerzen gefunden. Ich wurde während meines Aufenthaltes in der Schmerztherapie per Taxi ins andere KH gefahren, zur Untersuchung in der Fußchirurgie, dann kamen Röntgen und MRT und es gab ein Ergebnis. Fangen wir mal mit dem linken Fuß an:
Ich habe eine Haglundexostose, das ist eine Knochenvorwölbung ähnlich eines Fersensporns am oberen Fersenbein. Dadurch haben der auf dem Fersenbein liegende Schleimbeutel und die darüber gespannte Achillessehen zu wenig Platz, reiben sich quasi auf und sind dauerentzündet. Mit jeder Entzündung bekommt die Achillessehen kleine Verletzungen, darin können sich Kalkablagerungen sammeln und das macht sie sehr porös. 
Nach der Schmerztherapie bekam ich erneut einen Termin in der Fußchirurgie um die mögliche OP zu besprechen - ich war wegen Corona und Stationsschließungen auf lange Wartezeit vorbereitet - aber nein, zack: OP-Termin nächsten Mittwoch - das war der 16.03.2022. Also noch einmal Papiere besorgen, am Vortag zur Präoperativen Diagnostik und Mittwochs früh nüchtern ins Krankenhaus. Es lief alles nach Plan. Um drei Minuten vor zwölf wurde ich den Raum zur Umbettung geschoben, dann in den nächsten Raum zur OP-Vorbereitung, um 12:15 Uhr waren alle Kanülen in mir drin, EKG usw. angeschlossen und der Assistent kam mit einer Sauerstoffmaske währen der Anästhesist mir süße Träume wünschte. 
Wach geworden bin ich um 13:50 Uhr im Aufwachraum, war ein wenig durcheinander, wurde aber schnell klar und um 15:20 war ich wieder auf meinem Zimmer. 


Diese schicke Orthese ist auf eine 20° Spitzfuß-Neigung eingestellt, das dient zur Entlastung der Achillessehne, denn die muss jetzt erst einmal in Ruhe zusammenwachsen. Die OP lief nach Plan, die Achillessehne wurde längs aufgeschnitten, der überstehende Teil des Fersenbeins abgehobelt, der Schleimbeutel und ein weiteres Gewebekissen sowie ein Stück aus der Sehne entfernt und alles wieder zugenäht. So bleibt das erst einmal, ich darf maximal mit 20 kg belasten, also den Fuß kurz ablegen oder auftippen beim humpeln mit den Gehhilfen.
Ich blieb zwei Nächte im KH, eigentlich hätte auch eine Nacht gereicht, aber die Sozialarbeiterin war am Donnerstag nicht greifbar und ich brauche die Verordnung und Organisation einer Haushaltshilfe, da ich doch alleine lebe. Am Freitag war dann allerdings gar keine Sozialarbeiterin mehr im Hause - shit happens - ja so ist das in Corona Zeiten. Allerdings kam an beiden Tagen eine netter Physiotherapeut der mir das Gehen mit den Gehhilfen gezeigt hat, vor allem auch Tipps zum korrekten Aufstehen, Hinsetzen und Treppen steigen *ächz* gegeben hat. 
Abends gab es wieder die leckere Salatbowl. Das KH mit der Schmerztherapie und dieses KH gehören zu einem Verbund und bekommen das Essen aus der selben Küche. 


So ging es dann Freitags wieder nach Hause, ich  muss viel liegen, wenn ich länger sitze, dann schwillt das Bein auch wenn ich es hoch gelegt habe an. Der ganze Körper soll gerade liegen oder sogar das Bein etwas erhöht. Ich wandere also zwischen Couch und Bett, denn nur im Bett kann ich komplett glatt liegen. Ich fand eine schöne neue Serie auf Dingsflix und zack, war die Staffel durch *lach*. Die Dokumentationen der Mediatheken habe ich auch schon alle leer geschaut, aber es sind ja noch genügend ungelesene Bücher im Haus. 


Montag war ich dann ambulant in der Fußchirurgie, es sieht alles gut aus und nächste Woche Mittwoch werden die Fäden gezogen. Insgesamt soll es sechs Wochen dauern, bis ich wieder belasten darf, es liegt also noch eine lange Zeit vor mir, vor allem, bis der Fuß wieder komplett fit für den Alltag ist. Aber das Schöne: ICH BIN SCHMERZFREI - ok, ist stehe natürlich noch unter Drogen, konnte aber die Zusatzmedikation (die ich zur normalen Schmerzmittelgabe als chronische Schmerzpatientin bekomme) schon zur Hälfte reduzieren. 
Meine Mutter versorgt mich mit Mittagessen und meine Tochter kommt alle paar Tage und kümmert sich um die Waschmaschine, die steht im Keller, diese steile Treppe traue ich mir gerade nicht zu.  Ich warte immer noch auf die Haushaltshilfe die dreimal pro Woche zur Haushaltsführung sprich vor allem zum Putzen kommen soll - warten, warten warten .... das hätte bestimmt besser funktioniert, wenn das direkt vom KH von der Sozialarbeiterin in die Wege geleitet worden wäre - hätte hätte Fahrradkette, ist aber nicht. Mit dem Staubwedel humpelnd von Fensterbank zum Regal geht ja noch, aber den Staubsauger kann ich so nicht bedienen und meine Tochter hetzt ja eh schon zwischen Früh- und Spätdienst und eigenem Haushalt mit zwei Kindern hin und her. Meine Mama geht langsam auf die 80 zu, eigentlich sollte ich sie versorgen und nicht sie mich, jetzt kocht sie täglich und bringt mir das Essen vorbei.
Ich habe einen Rollwagen - ihr kennt das Dingen vom Schweden - den kann ich mit der Krücke anstupsen und dann rollt der von der Küche stups für stups ins Wohnzimmer, so hole ich mir das Essen und Getränke an den Tisch. Selbst von dem wenigen hin und her Humpeln habe ich eine Blase mitten auf der Handfläche - so ein Mist. Sie ist zwar klein, aber brennt böse denn genau diese Stelle drückt genau auf den Griff der Gehhilfe.


Naja, was meckere ich - es gibt viel schlimmeres Leid und es geht mir ja super gut. Ich freue mich, wenn alles abgeheilt ist und ich wieder richtig schön und gut laufen kann. Der Schottland Urlaub wurde also ein weiteres Jahr verschoben und dann bin ich hoffentlich richtig fit und kann in den Highlands rumklettern. Das wäre ein Traum. Schade nur, dass ich das schöne Wetter zur Zeit gar nicht genießen kann. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende. Ich melde mich bald wieder. Nun lese ich mich mal weiter durch eure Blogs, was da so in den letzten zwei Wochen passiert ist. 

verlinkt bei: Samstagsplausch

Dienstag, 1. März 2022

Socken mit neuer Ferse

Bei den Hufflepuff Socken für meine Tochter habe ich erneut feststellen müssen, dass die von mir liebgewonnene Shadow Wrap Ferse beim Farbwechsel Probleme bereitet. Mitten in der Ferse müssen nämlich zwei-drei Reihen rundum gestrickt werden. Wenn die Ferse nun eine andere Farbe hat als der vordere Sockenteil, dann muss man den Faden komplett mitführen, was gerade an der längsten Dehnung des Socken sehr schwierig ist. Darum habe ich versucht eine andere Fersenart zu stricken. Ich stricke Toe-Up (also von der Spitze nach oben) und fand eine Anleitung für eine Hufeisen-Ferse Toe-Up, die mir aber nicht so gut gefallen hat. Dann habe ich versucht, die Toe-Up Shadow Wrap Ferse so umzuändern, dass ich nicht zwischendurch ganze Runden stricken muss und trotzdem saubere, enge Übergänge ohne Löcher bekomme. Das habe ich mittels Maschen-Verdoppelung, Zusatzmaschen und Zusammenstricken auch hinbekommen. Allerdings habe ich den ersten Socken dafür ca. ein halbes Dutzend Mal wieder aufgeribbelt. Darüber habe ich hier schon berichtet. 
Das endgültige Ergebnis hat mich sehr begeistert und die Socken passen perfekt auf meinen hohen Spann.


Gestrickt habe ich Regia 4-fädig mit Nadel 2. Was mir besonders gut gefällt:
der eingestrickte Keil trifft exakt auf die Ferse.


Hier noch einmal die Ferse im Detail...


... und weil letztens in meinen neuen Sportschuhen so eine stabile geformte Pappeinlage steckte, (die ich natürlich aufgehoben habe), hier noch ein Bild von der Fußspitze.


Die Socken passen perfekt für mich und meine Tochter, 
mal sehen, wer von uns beiden sie bekommt.

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