Dienstag, 25. Oktober 2022

Halloween naht...

... und die Reise beim Herbst- und Halloween Bloghop von Ulrike geht heute bei mir weiter. Ich musste kräftig improvisieren, denn ein Teil der vorbereiteten Sachen befindet sich noch in der alten Wohnung. Ich bin vor zehn Tagen umgezogen und die letzten sechs Tage war ich in Quarantäne und lag auch ein paar Tage flach, konnte also weder eine Fahrt in die alte Wohnung antreten noch etwas neues organisieren.

Zum Glück hatte ich die im Vorfeld aus weißem und schwarzem Karton ausgeschnittenen Figuren sowie ein pinklilafarbenes Transparentpapier in der Laptoptasche verpackt. Für das komplette Arrangement wurde ich dann kreativ.


Die Hexe vor ihrem Kessel habe ich so ausgeschnitten, dass ich unten einen Streifen Karton nach hinten umknicken konnte. Dadurch hat sie einen guten Stand. Ich habe eine Mini-Lichterkette zusammengerollt, das Transparentpapier darum gewickelt und es hinter dem Kessel platziert, so dass es aussieht, als würde ein Hexengebräu brodeln. Außerdem gibt das pinkige Licht dem ganzen eine gewisse Spannung. 


Als Hintergrund habe ich eine Holzscheibe an die Wand gestellt. Eine Blätterdeko in einer Flasche und eine Rankblume auf einem Kerzenständer geben den Rahmen. In einer Geschenkbox mit einem Fläschchen Sekt fand ich dieses Stroh-ähnliche Geschnipsel, dass ich - anstelle der geplanten Korkenzieherweide - ein wenig verteilt habe.


Die Fledermäuse und Geister habe ich mit Malerkreppröllchen befestigt
- Tesafilm habe ich noch nicht gefunden ...


Eigentlich hätten die Katzen und Fledermäuse noch gelb leuchtende Augen bekommen sollen, aber ich konnte den Stift dafür nicht finden - die Bastelsachen sind noch nicht ausgepackt.


Die linke Fledermaus klebt auf einer Rolladennadel *grins*
(die Küche ist schon eingeräumt)


Im Großen und Ganzen bin ich ganz zufrieden,
wenn ich bedenke, was mir zur Verfügung stand.


Die Pflanze ist noch in Papier gewickelt, sie war in einem kleinen Präsentkorb, den ich hier als Willkommensgruß von meiner Nachbarin bekommen habe. Blumentöpfe sind noch in der alten Wohnung...


Zur Veranschaulichung: links die Bilder im halbdunklen Raum, rechts mit Blitz fotografiert...


... und so steht es auf dem Sideboard:


Ich hoffe euch gefällt meine kleine Halloween-Deko.
Ein bisschen Scherenschnitt und dann behelfsmäßig dekoriert.
Morgen geht es weiter bei Tina vom Dorf. 

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Herbst-Halloween-Bloghop Linkparty
Magic Crafts, Froh&Kreativ, DvD, HOT, Creativsalat, Lieblingsstücke
und bei Nicole, da wird immer noch der Herbst gesucht...

und natürlich auch verlinkt bei antetanni im Bingo 2022



Donnerstag, 13. Oktober 2022

Medikamenten-Täschchen

Als ich diesen Stoff sah, wusste ich genau, was ich daraus nähen würde. Nun ist ein Teil schon fertig und bereit zum Zeigen. Ich habe zwei kleine Medikamenten Täschchen in unterschiedlichen Größen genäht. Nur so groß, dass ein paar Blister Tabletten hinein passen, ein paar Teile zur Frauenhygiene - mehr muss nicht sein. 

Genäht nach Art der Lollita, habe ich einfach das Schnittmuster verkleinert.

Mit Reißverschluss


und Innenfächern.

Nun sind Medikamente, Lippenpflegestift, Pflaster, Tampons oder
gefaltete Binden in der Handtasche mit einem Griff erreichbar.


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Dienstag, 11. Oktober 2022

Bestecktaschen für meine Mama

Meine Mutter hat zwei Bestecktaschen die sie benutzt, wenn sie und mein Vater auf Stadtteilfeste, Treffen des Turnvereins o.ä. Veranstaltungen gehen. Überall da, wo es umweltfreundlich heißt: Teller und Besteck bitte selber mitbringen. Die beiden schon in die Jahre gekommenen Besteck-Etuis aus Plastik sind im Laufe der Zeit brüchig geworden und nach mehrmaligem kleben/reparieren hatten sie nun ausgedient. Meine Mama hat also nach einer genähten Stoffvarianten gefragt, sie sagte es könne auch ruhig schön bunt sein.


Es fand sich ein gestreifter Stoff, den ich mit dem Futterstoff und einer Lage H640 (630 war aus) im Karomuster versteppt habe. Eingefasst habe ich die Ränder mit einem farblich passenden Schrägband.


Innen sind verschiedene unifarbene Reststücke verarbeitet. Es gibt ein Fach für die Servierte und dann drei Einschübe für Messer, Gabel und Löffel. Davor noch ein Fach für Kaffeelöffel und Kuchengabel.


Für den Verschluss habe ich Magnetknöpfe zum Annähen benutzt.


So können meine Eltern mit gut verpacktem Besteck zur nächsten Veranstaltung gehen.


Sonntag, 9. Oktober 2022

Sonntagsplausch 09. Oktober

Mein Samstagsplausch wird heute ein Sonntagsplausch, denn gestern war hier der erste "Großkampftag". Was bedeutet das? Dafür muss ich etwas weiter ausholen:

Es ist ungefähr ein Jahr her, dass in mir der Wunsch nach einer Veränderung geboren wurde - nach einer tiefer greifenden Veränderung - nach einer beruflichen Veränderung. Zusammen mit meiner Liebe für den Norden und der Sehnsucht nach Meer wuchs in mir die Idee, einmal alles zu verändern. Warum nicht einen neuen Job im Norden suchen, ans Meer ziehen? Ja das klingt jetzt ziemlich nach Träumerei, aber es muss ja keine Träumerei bleiben. Meine Kinder sind erwachsen und leben ihr eigenes Leben. Warum es nicht einfach versuchen? Meine Tochter war der Meinung: Mama mach das! Nach einiger Überlegung kam ich zu dem Ergebnis: Wenn ich es jetzt nicht wenigstens versuche, dann ärgere ich mich den Rest meines Lebens darüber, es nicht versucht zu haben.

Ich bin Mitte Fünfzig 
wenn nicht jetzt, wann dann?

Ich habe die Jobangebote gecheckt, im Norden und auch hier im Ruhrgebiet. Da wurde schnell klar: der Norden hat die interessanteren Jobangebote. Fünf ganz gezielt geschriebene Bewerbungen ergaben folgendes Resultat: 1 Job war längst vergeben (man hatte lediglich vergessen die Stellenbeschreibung auf der Homepage zu entfernen), 1 Absage, 2 mal wurde ich zum Vorstellungsgespräch geladen, habe aber  festgestellt, dass sie doch nicht so toll sind (diverse Gründe) und 1 Termin verschaffte mir meinen neuen Job. Insgesamt war es das interessanteste Angebot und ich freue mich auf die Veränderung. Am 01.11. trete ich meine neue Stelle an.

Schwieriger gestaltete sich dann die Wohnungssuche, denn der Wohnungsmarkt ist dort nicht besser als hier im Ruhrgebiet. Auf unzählige Wohnungsbewerbungen kam nicht einmal eine Antwort. Manchmal hat man aber auch einfach Glück, denn als ich mich in Gedanken schon während der ersten Arbeitswochen in einer teuren Ferienunterkunft oder einem Hotelbett sah, kam der Tip einer lieben Internetfreundin die dort oben lebt und die ich in diesem Sommerurlaub das erste Mal im realen Leben getroffen habe. (Darüber habe ich hier berichtet). Ich habe mich beworben und als der erste Interessent absprang konnte ich mir die Wohnung anschauen: sie gefiel mir gut und ich bekam den Zuschlag. 

Mein neues Zuhause liegt in Kappeln an der Schlei, in einer ruhigen Anliegerstraße, nur zwei Fußminuten von der Schlei entfernt. Zur Arbeit (direkt am Meer) sind es 6 km, abgetrennt von der Straße führt ein Radweg dorthin, so dass ich ab dem Frühjahr den Weg mit dem Rad fahren kann.
Nun habe ich einen neuen Job, eine neue Wohnung und lebe und arbeite bald da, wo andere Urlaub machen. Klingt toll, oder? Vorher gilt es allerdings noch eine Hürde zu nehmen: den Umzug.

Ein Umzug über nahezu 500 km ist nicht so einfach, auch nicht, wenn man wie ich schon Umzugserprobt ist. Da kann man nicht mal eben noch rüber in die andere Wohnung fahren um etwas zu erledigen oder hinzubringen oder dem Möbellieferanten die Tür zu öffnen. Da habe ich gerade einiges zu tun und auch schon hinter mir. Renovieren musste ich nicht, die Wohnung wurde komplett renoviert mit neuem Bad und inklusive neuer Einbauküche übergeben (in Schleswig-Holstein sind Einbauküchen Standard in Wohnungen). Ich habe allerdings im Wohnzimmer und Schlafzimmer je eine Wand noch farbig gestaltet. Schwierig ist es, wenn man abends 500 km rauf fährt (ok, stimmt nicht ganz, ich lege meistens auf 3/4 der Strecke bei meinem Bruder einen Übernachtungsstop ein), um am nächsten Tag den Möbellieferanten rein zu lassen und der den Termin auf den letzten Drücker mal eben um eine Woche verschiebt... Also eine Woche später noch einmal rauf ...

Hier in der alten Wohnung türmen sich die Umzugskisten und gestern, am sogenannten ersten Großkampftag, kamen mein Schwiegersohn und ein Freund und haben den Keller ausgeräumt, Schränke abgebaut und zerlegt und eine Fahrt zur Entsorgung gemacht. Einige Möbelstücke die in der neuen Wohnung nicht passen sind schon oder werden noch annonciert / verkauft und die letzten Dinge verpackt. Am kommenden Freitag fahren dann meine Söhne mit dem Umzugswagen vor und mein ganzes Hab und Gut wird verladen.

Nun trinke ich eine Tasse Tee, packe eine Tasche und fahre wieder für zwei Tage in den Norden, denn der Ersatztermin des Möbelhauses steht für morgen auf dem Plan.
Einen schönen Sonntag euch allen.

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Donnerstag, 6. Oktober 2022

Ein herbstlicher Tischläufer - dieses Mal für mich

Als ich den Tischläufer für das Herbstwichteln bei Nicole genäht habe, hatte ich noch einige Pilze übrig. Die habe ich dann verwendet und mir auch noch einen Tischläufer genäht. Er ist 120 x 30 cm groß geworden.


Die Pilze habe ich auf ein Reststück cremefarbenen Tischdeckenstoff appliziert,
der ist nun aufgebraucht.


Eingefasst habe ich den Tischläufer mit dem Dekostoff von hier,
der ist nun auch (fast) aufgebraucht.


Die applizierten Pilze habe ich noch einmal im Geradstich rundum abgesteppt.


Für die Rückseite fand ich ein Reststück Baumwollwebware in Taupefarben,
das ist nun ebenfalls aufgebraucht.


So habe ich einiges an Resten aufgebraucht und einen hübschen neuen herbstlichen Tischläufer für meinen Esstisch fertig.

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Dienstag, 4. Oktober 2022

Upcycling: altes Handtuch wird Wischmop

Beim Schränke ausräumen fielen mir ein paar ältere Handtücher in die Hände, die seit dem letzten Umzug dort geschlummert haben. Da ich diese schon etwas dünn gewordenen Einzelstücke offensichtlich nicht benötige, aber durchaus noch ein-zwei Wischmop-Bezüge mehr gebrauchen könnte, habe ich daraus ein schnelles Upcycling Projekt gemacht und die Handtücher einfach umgearbeitet. 


Ich habe das Handtuch doppelt gelegt, damit es etwas dicker ist und die Wischfläche mit einer Einlage aus einem Stück Frottee eines weiteren alten Handtuchs verstärkt. Dieses Teil habe ich zwischen die blauen Lagen gelegt und im Karomuster abgesteppt, damit sich die Lagen beim Wischen nicht verschieben. So ist eine dicke und saugfähige Wischfläche entstanden.


Die Seiten habe ich umgeschlagen und festgenäht. Bei dem ersten Wischbezug habe ich das mit Zwirn mit der Hand genäht, weil der Stoff so dick war, dass er nicht mehr unter den Nähfuß passte. Bei dem zweiten Bezug habe ich dann etwas anders genäht und die Webkante vom Handtuch passte genau an die Umschläge, das war etwas dünner und konnte mit der Maschine festgesteppt werden.


Aus zwei alten dünnen blauen Handtüchern und einem kleinen beigen Handtuch sind so zwei dicke Wischmop-Bezüge entstanden. Die Praxis hat gezeigt, sie sind prima zum "nachwischen", denn sie sind sehr saugfähig und trocknen den Boden wunderbar ab.


Aus den letzten Resten von blauem und beige-farbenem Handtuch sind dann noch zwei Waschlappen (ohne Bild) entstanden - also alles restlos weiter verwertet.

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und weil ich die Handtücher nicht entsorgt und auch keine neuen Wischmop-Bezüge gekauft habe,
geht das noch zu
Öko?-Logisch!


Samstag, 1. Oktober 2022

Samstagsplausch am 01. Oktober

Zack - Oktober ... ich finde ja, nach dem Sommer rennt die Zeit irgendwie schneller als vor dem Sommer. Natürlich ist das Quatsch, das weiß ich, aber ich empfinde es so. Mit dem heutigen Tag ist das letzte Quartal in diesem Jahr angebrochen. Auf meinem Kalender stehen im Oktober unzählige Termine. Das wird ein spannender Monat, außerdem mag ich den Oktober besonders. Nun färben sich die Blätter bunt. Dazu fällt mir mein Lieblingszitat ein, es ist von Lucy Maud Montgomery. Der Name sagt euch vielleicht nichts, sie ist die Schriftstellerin von "Anne of Green Gables". Das kennen vielleicht doch einige von euch. Als ich 2016 meine Ost-Canada Rundreise gemacht habe, war ich auch auf Prince-Edward-Island und habe sowohl den Museums-Hof von "Anne of Green Gables" als auch das Zuhause der Schriftstellerin besucht. Dazu habe ich diesen Beitrag geschrieben. L-M Montgomery liebte ebenfalls den Oktober wegen des bunten Laubes. Sie schrieb:

I'm so Glad
I Live in a World
where there are
Octobers!

L.M. Montgomery

Die zweitjüngste Enkelprinzessin wurde diese Woche drei Jahre alt. Gefeiert wird bei uns in der Regel am Wochenende, so haben fast alle frei. Fast - weil Menschen in der Pflege keine 5 Tage Woche haben. In diesem Fall wird also heute gefeiert und wie bei jedem Enkelkind-Geburtstag gibt es natürlich eine Motivtorte. Miria liebt gerade Anna und Elsa - also steht eine Eiskönigin-Torte auf dem Programm. Gebacken habe ich die Böden gestern abend, jetzt werden sie gefüllt, auf einander gesetzt und dann natürlich dekoriert. Die Fotos zeige ich euch natürlich später noch.



Was gab es diese Woche noch: einen Zahnarzttermin. Viele denken jetzt `oh graus´, aber so schlimm ist es nicht. Ich habe einen Schneidezahn der sich, nachdem vor ein paar Jahren der Nerv getötet, wurde leider dunkel verfärbt hat. Das sieht vorne im Sichtbereich natürlich schäbig aus. Da an dem Zahn nun noch eine kleine Kante abgebrochen war, war es an der Zeit ihn zu überkronen. Dafür wurden diese gruseligen Abdrücke gemacht, bei denen einem eine Metallschaufel in Übergröße in den Mund gestopft wird - da ist es schwer den Würgreflex zu unterdrücken. Nun ja, alles ist vorbereitet, ich habe ein Provisorium und der Zahntechniker darf nun die Krone herstellen. Somit gehört der dunkle Zahn der Geschichte an.

Ich werde nun die Torte fertig stellen, das Geschenk verpacken und dann die Familienfeier genießen. Euch einen schönen Samstag bzw. ein schönes Wochenende.

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