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Sonntag, 8. Oktober 2023

Schottland 2023 - Teil 21 Aviemore - Carrbridge - Edinburgh

Tag 14 - der letzte Tag unserer Schottland-Rundreise.

Der Beitrag kann unbezahlte Werbung enthalten.

Wir starteten in Aviemore, dann fuhren wir ein Stück Richtung Norden nach Carrbridge und anschließend ging es Richtung Süden zurück nach Edinburgh, wo unsere Reise zwei Wochen vorher begann.

Unser erstes Ziel an diesem regnerischen Tag war die Aviemore Railway Station.


Wir wollten pünktlich am Zug sein, denn die alte Dampflok fährt nur zu bestimmten Zeiten.


Zuerst aber begeisterte uns der alte Bahnhof.


Ein wunderschönes altes Holzgebäude.


Es gab so viel zu entdecken.


Die liebevollen Details an den Säulen und an der Dachkante gefielen mir besonders gut.






Dann gingen es die Treppe hinauf


und über die Brücke auf den anderen Bahnsteig.


Der Blick von oben auf das große Bahnhofsgebäude.







Platform 3 (nicht 9 3/4 - grins)


von hier aus sollte der Zug abfahren.


Alte Gepäckstücke


Da steht er ja schon...


Die Dampflok mit der Kohle


machte schon Dampf.


Sie rauchte kräftig aus dem Rohr,


blies noch einmal eine dicke schwarze Rauchwolke aus


und dann fuhr sie davon.




Danach fuhren wir ein Stück Richtung Norden bis Carrbridge. Dort steht eine alte Steinbrücke.


Die Old Packhorse Bridge, gebaut 1717, ist die älteste Steinbrücke in den Highlands.


Sie führt über den River Dulnain, der sich aus drei Quellbächen in einer Höhe von 790 Metern in den Monadhliath Mountains bildet.


Gebaut wurde sie, damit Trauerzüge bei Hochwasser die auf der anderen Flussseite liegende Duthil Church erreichen konnten.


Die Brüstungen wurden während einer Flut 1829 weggeschwemmt.


Seit 1991 ist die Brücke denkmalgeschützt.






Auf dem Weg zurück zum Parkplatz


gönnten wir uns noch einen Kaffee.


Dann musste ich mir unbedingt diese Holzkunst ansehen.






Noch einmal schöne Bäume an einer schmalen schottischen Landstraße, 


der letzte Haferkeks, ein Zeichen, denn die Reise ist zu Ende.
Hier trennten sich auch unsere Wege. 


Wir fuhren auf die Autobahn und kamen am späten Nachmittag in Edinburgh an. Während die Cousine und ihr Mann weiter Richtung Newcastle Upon Tyne fuhren, um dort am nächsten Tag ihre Fähre zu erreichen.


Nach dem Einchecken im Hotel wurde der Leihwagen zum Flughafen gebracht
und dann ging es mit der Bahn noch einmal nach Edinburgh hinein.


Der letzte Abend in einem schottischen Pub


natürlich mit klassischem Pubfood.


Es ging früh ins Bett


denn die Nacht war kurz.


Treffen um 04:30 Uhr morgens in der Lobby, mit dem Taxi zum Flughafen, Gepäck aufgeben, ... und während Bruder und Schwägerin noch ein wenig durch die Duty Free Shops bummelten habe ich mir um 05:40 Uhr einen Kaffee gegönnt.


Danach ging es in den Flieger und zack waren wir auch schon wieder in Hamburg.

14 Tage Schottland sind vorbei. Es war eine tolle Reise mit unendlich vielen Eindrücken. Ich hoffe, ich konnte ein paar davon durch meinem Reisebericht mit euch teilen. Was ich nicht teilen kann, sind die vielen wunderbaren Bilder am Straßenrand, die Momente, die einen begeistern ohne das man daran gedacht hat auf den Auslöser zu drücken, die Gefühle beim genießen der einzigartigen Landschaft. Schottland stand sehr lange auf meiner Wunsch-Reise-Liste und bin dankbar, dass ich das erleben durfte. Ich bin dankbar, dass wir bei so wunderbarem Wetter reisen durften, denn - sind wir mal ehrlich - April in Schottland, da rechnet keiner mit Sommerwetter. Wirklich unangenehmes Regenwetter hatten wir nur in den letzten drei Tagen. 
Ich habe ein wunderschönes altes Land mit einer einzigartigen Geschichte erlebt, sehr nette und hilfsbereite Schotten und Schottinnen, leckeres Essen, tolles Bier und Whisky. Ich habe auch ein modernes Land erlebt. Ich habe in dem gesamten Urlaub absolut kein Bargeld gebraucht, immer und überall - sogar an einem kleine Kaffeebus mitten in den Highlands  - mit Karte zahlen können und entsprechend gab es immer ein gutes Netz. Davon ist Deutschland gefühlt noch Jahrhunderte entfernt. Auf jeder Speisekarte in Pubs, Cafés und Restaurants wird bei jedem Gericht der Kaloriengehalt angegeben. Das chlorhaltige Wasser war gewöhnungsbedürftig, bzw. nicht trinkbar, ein Pfandsystem für Flaschen gab es noch nicht, wurde aber mittlerweile (im August 2023) eingeführt, ... und die Schotten fahren auf der falschen Straßenseite... grins. 

Ich hoffe, mein Reisebericht hat euch gefallen und war nicht zu langatmig. Ich konnte mich manchmal einfach nicht entscheiden, welche Fotos ich zeigen soll und habe vielleicht das eine oder andere Mal ein paar Bilder zu viel in die Beiträge gepackt. Ich bedanke mich für eure Kommentare, die ich bislang erhalten habe, sowohl hier im Blog als auch auf Facebook und freue mich auf viele weitere. 

Da ich mehrere Rückfragen zu meinem Fuß erhalten habe noch ein paar Worte dazu. Die schwere Verstauchung, bei der nie richtig geklärt wurde, ob es ein Bänderriss war oder nicht, hat mich nach dem Urlaub noch ein paar Wochen eingeschränkt, aber es war auszuhalten und mittlerweile - nach fünf Monaten - merke ich nichts mehr davon. Ich bin nur froh, dass es nicht gleich zu Beginn des Urlaubs passiert ist.

Wer noch einmal zurückschauen oder das eine oder andere noch einmal nachlesen möchte, 
ist eine Liste aller einzelnen Beiträge zur Reise.