Sommerliebe ist ein Thema auf der Bingo-Karte von Anita. Beim Wort Sommerliebe denke ich natürlich sofort an ... na wer weiß es - mit Sicherheit alle von euch. Meine Sommerliebe ist Meer, Dünen, Strand und tatsächlich nicht nur im Sommer, aber da besonders. Es ist schon viel zu lang her, dass ich am Meer war und es wird auch dieses Jahr wieder nix, denn mir steht noch eine OP bevor. Damit ist der Urlaub dann auch gestrichen. Ich schwelge also in Erinnerungen an die herrlichen Zeiten an der Nord- und Ostsee, aber auch und vor allem an Nova Scotia, Irland, Schottland.... Viele Fotos habe ich davon schon gezeigt, auch die schönen Strandbilder. Vor ein paar Tagen sah ich einen Spot, eine ältere Frau, die ihr Leben noch einmal umgekrempelt hat und aus Bayern nach Amrum gezogen ist, weil sie dort den Job der Leuchtturmwärterin bekommen hat. Wow, wie genial ist das denn bitte! Leuchtturmwärterin auf einer Insel! Da habe ich mich an die Leuchttürme in Canada erinnert, auf meiner Reise die sich im August nun bereits zum zehnten Mal jährt.
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Samstag, 27. Juni 2026
Sommerliebe - Leuchttürme
Fangen wir an mit dem Leuchtturm Neils Harbour,
ganz oben an der Nord-Ostküste von Cape Breton.
Das Wetter war herrlich und ich bin barfuß durch den Sand gelaufen.
Der historische Wood Islands Lighthouse auf Prince Edward Island.
Dieses Mal ein Foto vom Wasser aus, da bin ich mit der Fähre rüber gefahren.
Beeindruckend die rote Erde auf PEI.
Weiter geht es mit dem Gilberts Cove Lighthouse an der westlichen Nordküste von Nova-Scotia.
Das ist der Cape Forchu Lighthouse. Um ihn zu erreichen, muss man an der Westküste von Nova
Scotia über eine vorgelagerte Inselkette fahren, bis man am Zipfel dann den Leuchtturm erreicht.
Am südlichsten Zipfel von Nova Scotia steht der Baccaro Point Lighthouse.
Sicherlich der bekannteste Leuchtturm Nova Scotias ist Peggy's Cove.
Den habe ich bei Sturm, Regen und einem tobendem Atlantik erleben dürfen.
Hier sind wir auf Neufundland am Cape Spear auf
der Avalon-Halbinsel, am östlichsten Punkt Nordamerikas.
Das ist der historische Cape Spear Lighthouse,
gebaut 1835 und damit der älteste Leuchtturm der Region.
Darin befindet sich ein Museum.
Ein kleines Stück entfernt steht der neuere, 1955 erbaute Cape Spear Lighthouse.
Hach, ich schwelge in Erinnerungen ...
es gab so viele Glücksmomente!
Das war Sommer, Sommerliebe, ein Sommertraum!
Für Sommerliebe gibt es bei Anita ein Feld auf dem Bingo:
verlinkt bei:
und so viel blaues Meer und blauen Himmel schicke ich noch zu Niwibo sucht.
Sonntag, 29. Januar 2023
Rundgang durch Arnis, die kleinste Stadt Deutschlands - Teil 2
Nach Teil 1 dieses Rundgangs geht es weiter mit Teil 2.
Vom Strand aus bin ich rauf auf den Damm gelaufen,
von da aus konnte ich etwas weiter blicken.
Zwischen den Bäumen habe ich eine Kirche mit Holzturm entdeckt
und einen kleinen Weg dorthin erspäht.
Das Tor war offen, so konnte ich hindurch gehen.
Ich kam auf einen Friedhof in dessen Mitte die Kirche steht.
Das alte kleine Städtchen ganz modern:
ich habe mich sofort vor Ort schlau gemacht.
ich habe mich sofort vor Ort schlau gemacht.
Die Schifferkirche wurde 1673 geweiht.
Die sprechenden Steine fand ich sehr interessant.
Wer mehr über die Kirche und den Friedhof wissen möchte,
Ich habe eine kleine Runde über den Friedhof gedreht,
mir die alten Steine angeschaut
und die Informationen dazu
über das Handy abgerufen.
Alte Friedhöfe haben immer so eine spezielle Mystik.
An diesem Stein steht wieder ein QR-Code, rechts im Bild.
Auch auf dem Friedhof standen die Kopflinden, die in ganz Arnis die Straßen säumen.
Diese Grabsteine standen früher an den Außenwänden der Kirche.
Sie erinnern an große Arnisser Schifferfamilien.
Dieser Stein ist schon sehr besonders mit dem Dreimaster.
Blick über den hinteren Friedhofsteil
Darüber konnte ich nichts finden, ich denke es sind moderne Urnengräber.
Der Holzturm wurde 1825 erneuert.
Das Kirchengebäude bestand ursprünglich komplett aus Fachwerk,
das wurde aber bereits 1731 an drei Seiten durch Backsteine ersetzt.
Die Nordwand besteht immer noch aus dem alten Fachwerk.
An der Ostseite wurde das Gebäude dreiseitig gebaut.
Blick von Osten auf die Kirche.
Der Weg vom Haupttor zur Kirche ist mit Kopflinden gesäumt.
Alte Laternen
noch mehr alte Laternen
Der Haupteingang zum Friedhof
Ich bin also zum Hintertörchen hinein und zum Haupteingang hinaus gelaufen.
Das einzige nicht so sauber und gepflegte Haus in der Stadt.
Trotzdem finde ich den Eingang schön. Die alten Türen sind einfach etwas besonderes.
Erschreckend! Wenn die Schlei so hoch war, was war dann an der Küste los?
Die Markierungslinie ging mir bis knapp unter die Brust.
Der Weg führte nun von Südwesten aus über die Lange Straße zurück.
Noch ein paar schöne Häuser
und "komische Dinger"
Was das wohl ist? Ich habe mich nicht getraut die Klappen zu öffnen (ist ja fremdes Eigentum) und es war niemand da, den ich hätte fragen können. Zuerst dachte ich, es könnten vielleicht Behälter für Streugut sein? Aber dann wären sie vielleicht eher aus Holz. Ich habe in Canada in einem Museum ähnliche - allerdings wesentlich schmalere - Teile gesehen. Die wurden früher mit glühender Kohle gefüllt und dann auf den Kutschen als Fußwärmer benutzt. Wenn jemand weiß, was das ist, bin ich für eine Aufklärung dankbar.
Noch ein Stück Weg...
vorbei an einer Töpferei
und einem sehr interessanten Briefkasten.
Schon fast zurück am Parkplatz fiel mir noch dieses schöne Tor auf.
Gegenüber des Parkplatzes noch ein Blick auf das Arnisser Noor.
Das war mein ungeplanter Rundgang durch Arnis.
Ich werde bestimmt noch öfter dorthin fahren, nicht nur, um mir alles auch einmal im Sommer anzuschauen sondern auch, um einmal den Arnisser Rundweg abzulaufen.
Außerdem würde ich gerne einmal in die Kirche hineinschauen, sie war leider verschlossen.
verlinkt bei:
und weil ich die ganze Zeit an der frischen Luft war,
hake ich mir das Bingo Feld "Draußen" ab und verlinke zu
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