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Sonntag, 2. Mai 2021

Irland Teil 7 - Clonmacnoise Castle und der letzte Abend in Irland

Die letzte Station auf unserer Reise war Clonmacnoise Castle.
Es liegt so ziemlich in der Mitte von Irland, direkt am Shannon River

Beeindruckend nicht nur die Umgebung, sondern auch der Himmel, der uns von 
Sonnenschein bis schwarzer Wolkenwand an diesem Nachmittag alles geboten hat.


Diese Ruine sieht aus wie hingewürfelt.


Clonmacnoise
 Cluain Mhic Nóis - Wiese der Söhne des Nóise
Clonmacnoise ist eine einzigartige Klosterruine deren Geschichte
bis ins 6. Jahrhundert zurückgeht und die als geistige und geistliche Wiege Irlands gilt. 
Wer mehr darüber wissen möchte, kann das hier nachlesen.


Wir waren erst am späten Nachmittag hier


und das Museumsgebäude wurde gerade geschlossen.
Da durften wir quasi nur kurz durchrennen um ins Außengelände zu gelangen. 


Hier im Museum steht das Original Hochkreuz, draußen eine Nachbildung.


Im Außengelände hatten wir dann keine Zeitnot


und konnten uns alles in Ruhe ansehen.


Diese alten Mauern


was die alles erlebt haben?


Wie dunkel muss in es damals in den Gemäuern gewesen sein.


Die Mauern sind zum Teil 1500 Jahre alt und stehen immer noch - wenn auch windschief.


Dieser Turm wurde erst 1124 gebaut


Solche Orte finde ich sehr beeindruckend. Sie erzeugen immer so ein eigenartiges Gefühl. 
Eine Mischung aus Ergriffenheit, Bedächtigkeit, Nostalgie, Wehmut, ...


Alte, ganz alte und uralte Gräber.


Woran sind sie gestorben? Pest, Cholera, Angriffe der Wikinger, einfach das Alter...


daran sieht man, wie unbedeutend ein paar hundert Jahre in der Geschichte sind.


Alte Gräber und neue Gräber.


Der Bogen eines Altarraums?


Schieflage - erinnert irgendwie an einen Raketenstart


Ganz alt


nicht ganz so alt


Blick vom Fluss zum Kloster


Blick vom Kloster zum Fluss auf den Rundturm am Flussufer,
dem  Glockenturm des Temple Finian


Tempel Finian


vorderer Teil des Temple Finian


Und was mag das gewesen sein?


Blick ins Innere eines der Tempel


Grabplatten


der schwarze Vogel - eine Dohle?


Die waren hier überall in den alten Gemäuern.


überall in den Löchern der Mauern


nisten sie


das war zum Teil ein wenig spooky, vor allem weil der Himmel gerade wieder dunkel wurde


noch einmal durchatmen und die Geschichte spüren


und dann den Ort wieder verlassen


Nach 90 Minuten Autofahrt haben wir wieder Dublin erreicht. 
Ein letzter Abend in einem gemütlichen Pub, wieder ein anderes Pale Ale ausprobiert - lecker.


Am nächsten Morgen ging schon früh um 6 der Flug zurück in die Heimat. Anreise spät abends, drei volle Tage quer durch Irland, Abreise früh morgens...nun sind doch 7 Blogposts daraus geworden.

Ich hoffe, sie haben euch gefallen.

verlinkt bei
Ein kleiner Blog,  Urlaubslinkparty


Teil 1: Ankunft und Plan

Teil 2: Der Bray Head Cliff Walk

Teil 3: Die kleine Pubtour in Dublin

Teil 4: Wicklow Mountains National Park

Teil 5: Cliffs of Moher

Teil 6: Ein Schloss in den Wolken, bunte Häuser und grüne Wiesen

Teil 7: Clonmacnoise Castle und der letzte Abend in Irland

Samstag, 1. Mai 2021

Irland Teil 6 - Ein Schloss in den Wolken, bunte Häuser und grüne Wiesen

 Von den Cliffs of Moher ging es durch das County Clare. Immer das Meer in Blickweite...


Den ersten Stop haben wir am Doonagore Castle eingelegt. 
Wir wussten, dass man es nicht besichtigen kann, weil es Privatbesitz ist 
aber wir wollten es wenigstens in der Landschaft sehen.
Es steht direkt an der Küste und die Wolken da im Hintergrund ...


das musste ich mir ranzoomen und bitte schön: 
Ein Schloss in den Wolken ;-)


In diesem Teil des Landes ist es ganz flach und platt


und dank des Wetters 


hatten wir in alle Richtungen herrliche und weite Ausblicke.


Hier ist es wirklich die grüne Insel


Das schöne auf solchen Reisen ist, man sieht nicht nur die geplanten Sachen - plötzlich kommt man durch eine auf der Karte unscheinbare Ortschaft, sieht im Vorbeifahren etwas Interessantes und hält einfach an. So ging es uns in Lisdoonvarna. Wir mussten einfach anhalten und uns das kleine Örtchen mit gerade mal 820 Einwohnern anschauen. 
Auf einem kleinen zentralen Platz, dem Square, entdeckten wir diese Figuren.


Sie musizieren und tanzen, das hat hier eine große Bedeutung. 
Früher gab es hier ein jährliches Irish Folk Music Festival, 
bis es irgendwann nach Dublin verlegt wurde.


Die bunten Häuser sind toll anzusehen


so sind wir die ganze Straße entlang gelaufen


und bei diesem Anblick klingelte es bei uns: 
The Matchmaker - da gab es doch diesen Film 
"The Matchmaker - Heirat nicht ausgeschlossen". 


und tatsächlich gibt es diesen Matchmaker schon seit über 50 Jahren. Es ist ein jährlich stattfindendes Festival, der beliebteste "Heiratsvermittler-Treffpunkt" in ganz Europa.


Noch ein paar hübsche Blicke


die Straße runter 


hier ist alles so schön bunt


und urig


weiter gehts - die gälischen Schriften auf den Wegweisern - 
das habe ich noch aus Cape Breton (Nova Scotia Canada) in Erinnerung. 


Die Steinmauern haben es mir angetan


also wieder ein kurzer Halt zum Landschaft gucken und fotografieren


Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass ich Linksverkehr gruselig finde? 
und das die Straßen alle furchtbar eng sind und an den Rändern gleich Mauern... 
da haben wir das eine oder andere Mal die Luft angehalten, 
wenn uns ein großes Auto entgegenkam


der nächste Stop ist am Clonmacnoise Castle geplant.
Dazu mehr im nächsten Beitrag.