Sonntag, 30. September 2018

12tel Blick - September 2018

Ein dreiviertel Jahr ist um, der Herbst ist da und langsam färbt sich das Laub. Ich habe den Abendspaziergang im Frühherbst genossen, mein 12tel Blick hat sich aber zum letzten Monat wenig verändert. 

12tel Blick September 2018
30.09.2018 Stadtgarten Herne 17:27 Uhr
Standpunkt bei 51°32'38.1"N 7°14'15.9"E
Blickrichtung Südost



Die einzelnen 12tel Blicke findet ihr hier:

JanuarFebruarMärzAprilMaiJuniJuli, August


Einige Rosen stehen immer noch ganz stolz


ganz langsam färbt sich das Laub und ein Hauch von Herbst ist zu spüren


die Strahlen der Abendsonne leuchten durch die Sträucher und Bäume


und kurz vorm Parkplatz noch ein leuchtender Gruß


Ich schaue dann mal bei Eva, wie sich die 12tel Blicke der anderen verändert haben.
Außerdem schicke ich den Post noch zum Kleinen Blog.

Freitag, 21. September 2018

Babygeschenk - Knistertuch und Körnerkissen

Für einen neuen Erdenbürger wurde ein Geschenk benötigt. Ich durfte ein Knistertuch und ein Traubenkernkissen nähen. Die gewünschte Farbkombination fand sich in meinem Stoffschrank und so konnte ich gleich los legen. 

Das Knistertuch ist 20 x 20 cm groß geworden. Ich habe Baumwollstoffe verwendet und innen befindet sich eine Lage gelöcherte Knisterfolie. Ein kleiner Namenszug war noch gewünscht. Ich habe zwar keine Stickmaschine, aber meine NähMa kann vier verschiedene Schriftarten nähen. Der Entwurf gefiel und so kam der süße Name für das Baby mit auf's Knistertuch.


Rundum habe ich unterschiedliche Bänder angenäht und einige mit Knoten versehen. So kann das Baby knibbeln und tasten. Unter das mittlere große Quadrat habe ich eine leichte Volumenvlieseline gebügelt und darauf ein Herz gesteppt. Das wirkt schön plastisch.


Zusammen mit einem kleinen Traubenkernkissen ist ein schönes Geschenk entstanden.


Ich wünsche dem kleine Charlie ein schönes, langes und gesundes Leben. 

Montag, 17. September 2018

Kastanienzeit - Waschmittelzeit

So langsam nähert sich der Herbst, es ist wieder soweit: Herbstzeit ist Kastanienzeit und das bedeutet Waschmittelzeit. Vor einiger Zeit gab es diesen Hype, Kastanien-Waschmittel herzustellen. Nach einigem Überlegen und Recherchen habe ich es dann ebenfalls ausprobiert. Mittlerweile mache ich das seit zwei Jahren und bin sehr zufrieden damit.


Zuerst stellte sich die Frage: warum sind Kastanien als Waschmittel geeignet? Kastanien enthalten - ähnlich wie Waschnüsse - Seifenstoffe (Saponine), die sich in Verbindung mit Wasser lösen. Beobachten kann man das auch auf der Straße: wenn heruntergefallene Kastanien aufplatzen, durch Autoreifen zerquetscht werden und dann noch Regen hinzukommt ensteht ein seifenartiger Schmierfilm auf der Straße.


Nachdem im Bekanntenkreis mehrere Mädels von dem Ergebnis mit Kastanienlauge gewaschener Wäsche äußerst zufrieden waren, habe ich es dann auch ausprobiert. Also erstmal einen schönen Herbstspaziergang machen und dabei die Tasche mit Kastanien füllen.


Zuerst habe ich die Kastanien gründlich gewaschen und dann zerkleinert. Das Zerkleinern war eine ordentliche Herausforderung. Ich habe mehrere Techniken ausprobiert: mit dem Hammer draufschlagen - extrem laut aber wenig erfolgreich; mit dem Nußknacker aufknacken - sehr kraftintensiv mit ebenfalls mäßigem Erfolg. Wirklich gut hat es mit einem großen scharfen Küchenmesser funktioniert, einfach mit etwas Druck durchhacken. Das funktioniert am Leichtesten, wenn die Kastanien noch richtig frisch sind, wenn sie erstmal lange gelegen haben und getrocknet sind werden sie steinhart.


Danach habe ich die gehackten Kastanien mit der Küchenmaschine klein gerieben. Das Kastaniengranulat muss anschließend sehr gut trocknen damit es nicht schimmelt. Man kann es an der Luft trocknen lassen, das dauert in etwa eine Woche. Ich habe es bei 50°C ein paar Stunden im Herd trocknen lassen, die Zeit ist abhängig von der Menge die getrocknet wird. Das Granulat sollte nicht zu dick auf dem Blech liegen und zwischendurch immer wieder gewendet werden. Dazu am Besten einfach mit den Händen durchfahren und wenden, so fühlt man gleich, ob noch Feuchtigkeit drin ist. 


Nach dem vollständigen Abkühlen das Kastaniengranulat in ein verschließbares Glas füllen - fertig ist der Vorrat. Zum Wäschewaschen drei Eßlöffel Granulat mit 300 ml warmem Wasser vermischen, ca. 30 Minuten stehen lassen, schütteln, abseihen und die Lauge ins Waschmittelfach der Waschmaschine geben. 


Das Granulat kann bis zu zweimal wiederverwendet werden. Bei mehrmaligem Ansetzen mit dem gleichen Granulat erhöhte sich Ansetzzeit etwas. Man merkt es daran, dass die Flüssigkeit weniger seifig ist. Wenn man sehr hartes Wasser zu Hause hat, empfiehlt sich die Zugabe von einem Schuss Essig in das Weichspüler-Fach. Keine Sorge, die Wäsche stinkt nicht nach Essig. 
Diese Variante des Kastanien-Waschmittels ist für bunte und dunkle Wäsche geeignet - NICHT für helle oder Weißwäsche. Dazu müssen die Kastanien vor dem Zerkleinern geschält werden, um die dunklen Schalenteile zu entfernen. Diese Prozedur ist mir persönlich zu aufwendig, ich habe aber auch überwiegend bunte und dunkle Wäsche.



Viel Spaß beim Herbstspaziergang.

verlinkt bei Ein kleiner Blog,


Dienstag, 11. September 2018

Stoffbeschwerer und Nadelkissen-Armband

Jedesmal beim Zuschneiden ärgere ich mich darüber, dass der Stoff rutscht. Vor allem bei längeren Stoffbahnen zieht sich alles vom Tisch runter. Meistens beschwere ich dann mit Dekosteinen die ich in Gläser schütte oder einer Vase oder ähnlichen schweren Dingen. Vor kurzem fand ich dann eine Anleitung für Fixiergewichte bei "Das mach ich nachts". Die sind ganz einfach und schnell genäht.


Den schönen Paisley Stoff habe ich vor längerer Zeit auf einer Kreativ-Messe erstanden. Es war nur ein kleines Rest-Coupon Quiltstoff, aber ich habe mich in ihn verliebt. Jetzt hat er seine Verwendung gefunden. Tatsächlich besteht ein Gewicht aus lediglich zwei Stoffquadraten von 10 x 10 cm die in Triangel-Form zusammen genäht werden. Gefüllt habe ich sie mit kleinem Dekogranulat.


Danach ist noch ein Nadelkissen-Armband entstanden, das wollte ich schon seit Jahren nähen. Ich fand eine Anleitung, die sich beim Nähen aber als falsch und unpraktisch erwies und habe kurzerhand mit ein wenig Bastelei selbst etwas entworfen. 


Das Armband hat einen Klettverschluss und die Platte auf der das Nadelkissen befestigt ist besteht aus mit Stoff bezogener harter Pappe. So kann man sich nicht aus Versehen in den Arm stechen. 


Auf die stoffbezogene Pappscheibe habe ich ein rundes Nadelkissen genäht. Dafür habe ich einen Kreis ausgeschnitten, rundum mit Heftstichen abgenäht, mit Füllwatte sehr fest ausgestopft und dann den Heftfaden zusammengezogen. 


In das Armband habe ich einen Streifen schmales Gurtband eingezogen und im Rautenmuster abgesteppt, so ist es sehr stabil geworden, insgesamt aber etwas zu lang. Außerdem würde ich die sich unter dem Armband befindende Wendenaht der Platte beim nächsten Mal auf die Oberseite setzen. Darauf ist das Nadelkissen befestigt und so wäre sie dann gar nicht sichtbar. Es ist also mehr oder weniger ein Prototyp der noch leichte Verbesserungen vertragen kann. Praktisch ist es auf jeden Fall und perfekt in der Anwendung.


Meine Mutter (gelernte Schneiderin) hat es letztens getragen, als sie mir ein Kleid abgesteckt hat und war sehr begeistert. Sie sagte, es sei besser als das von ihr gekaufte Plastik Arm-Nadelkissen.
Der Stoffkreis für das Nadelkissen ist mir zuerst zu klein geraten, weil ich die Größe schlecht abschätzen konnte, da man es ja zusammenzieht. Es war mir aber zu schade zum wegschmeißen und so habe ich es erst einmal in eine Muschel gelegt. So liegt jetzt immer ein Mini-Nadelkissen im Wohnzimmer auf der Kommode, da mache ich öfter mal Hand-Näharbeiten. 


Nun bin ich für die nächsten Nähprojekte wieder etwas besser ausgestattet und mein Lieblingsstöffchen hat eine schöne Anwendung gefunden. Ich habe ihn tatsächlich auch restlos verbraucht.


Alle Accessoires haben sich mittlerweile als wunderbar praktisch erwiesen.

verlinkt bei: Creadienstag, Dienstagsdinge, HandmadeOnTuesday, Ein kleiner Blog, Stoffresteparty

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Freitag, 7. September 2018

Der Donnerbalken - Holz und Silberdraht

Vor einiger Zeit habe ich euch mein neues Türschild und eine Sommerdeko aus Holz und Silberdraht gezeigt. Eine liebe Bekannte fand diese Schilder sehr schön und meinte, sie könnte so ein Schild als Wegweiser zur Toilette gebrauchen. Wir lachten zunächst über den Begriff "Donnerbalken", fanden ihn dann aber absolut witzig und passend. 


Zuerst habe ich den Schriftzug vorgezeichnet, dann mit der kleinen Zange den 1mm dünnen Silberdraht gebogen und alles mit Nägeln auf einem Stück Holz befestigt. 


Mit diesem kleinen Geschenk zwischendurch habe ich ihr eine kleine Freude bereiten können und darüber freue ich mich selber. 
Verlinkt bei: Freutag, Ein kleiner Blog


Sonntag, 2. September 2018

Nochmal für die Enkelprinzessin genäht

Die hätte ich ja fast vergessen zu zeigen: im Nachgang zu den genähten Sommerkleidern für die Enkelprinzessin ist aus dem Stoffrest von dem Katzenkleidchen noch eine halblange Leggings entstanden. Die Beinabschlüsse habe ich mit elastischer Borte eingefasst.