Posts mit dem Label Urlaubsvorbereitung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Urlaubsvorbereitung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 26. Juni 2019

Canada Teil 1: Ein Traum wird wahr


Im Sommer 2016 habe ich mir zu meinem 50sten Geburtstag einen Lebenstraum erfüllt und bin nach Canada gereist. Ich mag keine Gruppenreisen. Mit 20, 30 oder mehr Menschen im Pulk Sehenswürdigkeiten zu bevölkern und in vorgegebener Zeit durchzurennen ist für mich genauso ein Alptraum wie Hotels. Die sind mir zu unpersönlich und Betonklötze habe ich hier im Ruhrpott zur Genüge. Ich reise lieber alleine oder mit Partner (aber den gab es nicht) und möchte Land und Leute kennen lernen. Da ich seit vielen Jahren Bücher und Dokumentationen über mein Traumland verschlinge, wusste ich genau, was ich sehen wollte.



Also habe ich mir meine Rundreise selbst zusammengestellt und Flüge, Mietwagen  und Fähren ebenso übers Internet gebucht wie die Übernachtungen in kleinen privaten B&Bs. Die Vorbereitungen haben viel Zeit in Anspruch genommen, aber es hat sehr viel Spaß gemacht.


Die Reiseplanung: mit dem Flieger von Amsterdam via Reykjavik nach Halifax, Nova Scotia. Dann mit dem Mietwagen quer durch Nova Scotia, Prince Edward Island und New Brunswick zurück nach Halifax. Von dort mit der Propeller-Maschine nach St. John's Newfoundland und mit dem Mietwagen ein Zipfelchen dieser Province ansehen. Zurück mit der Propellermaschine nach Halifax und dann der Flieger über Reykjavik nach Amsterdam. 


Zuvor brauchte ich noch einen Reisepass, das elektronische Visum für Canada, den Discovery Pass für die Nationalparks und National Historic Sites (online bestellt und drei Tage später !!! lag er in meinem Briefkasten) und natürlich canadische Dollar. Meine Kamera bekam ein Reiseobjektiv, ein GPS-Gerät, ein zusätzliches Akku und jede Menge Speicherkarten.... ach ja meinen alten "grauen Lappen" musste ich auch noch in einen neuen Führerschein tauschen. 


Am 25.08.2016 begann meine Reise. Zuvor war ich erst zweimal geflogen, von Deutschland nach Griechenland - und das war unzählige Jahre her. Es war von Anfang an sehr aufregend. Ich landete im Sonnenuntergang in Halifax und bekam einen Schreck als ich meinen Mietwagen sah. Gebucht hatte ich einen Kleinwagen, doch vor Ort hieß es, man hätte keinen Kleinwagen und würde mir ohne Aufpreis einen größeren Wagen zur Verfügung stellen.... nach wenigen Tagen waren das Auto und ich ein perfektes Team. 


Am späten Abend erreichte ich das B&B in Halifax. Welcome to Canada! Auf ins Abenteuer.

Ich bin 3500 km gefahren, habe traumhafte Landschaften gesehen, unzählige liebe Menschen kennengelernt und nach langem Aussortieren sind immer noch 1589 Fotos übrig geblieben. Als ich sie vor kurzem mal wieder an einen langen Fotoabend mit Freunden angeschaut habe, kam mir die Idee, euch einige dieser zum Teil sehr schönen Fotos zu zeigen. Also werde ich euch nach und nach immer mal wieder nach Themen oder Reiseabschnitten gegliedert ein paar dieser Bilder präsentieren.
Hier ein kleiner Vorgeschmack:



Montag, 22. August 2016

Die Trecking-Notfall-Box

Lieben Dank für eure netten Kommentare, vor allem auch für die Fotografie-Tips. Damit werde ich mich auf jeden Fall noch intensiver beschäftigen. 
Nun möchte ich euch noch die Trecking-Notfall-Box zeigen. Die gab es zusätzlich zum Gewinn bei dem Fotowettbewerb. Ich finde es eine sehr schöne Geschenk-Idee, ähnlich der Ehe-Notfall-Box, die ja allgemein bekannt ist.


In dieser großen Metalldose kamen eine Menge sinnvoller Dinge zum Vorschein, die bei einer Treckingtour in den Rucksack gehören. Alle Teile waren liebevoll in Zellophanfolie verpackt und mit einem Schildchen versehen. Im Einzelnen waren es folgende Teile: 

1 Päckchen Heftpflaster - "...wenn Spucke nicht mehr reicht"
1 Energieriegel - "...nur nicht schlapp machen"
1 Päckchen Sicherheitsnadeln - "...hält im Notfall Vieles zusammen"
1 Rolle Band - "...wenn alle Stricke reißen"
1 Paket Dextro-Zucker - "...damit der Energiehaushalt stimmt"
1 Päckchen Kräuterbonbons - "...wenn mal die Stimme versagt"
1 Päckchen Schnürsenkel - "...falls mal was (ab)reißt"
.... und ganz besonders haben es mir diese Teile angetan:
1 Päckchen Papiertaschentücher - "...geht auch für Pipi"
1 Päckchen Zündhölzer und 1 Teelicht - "...für die kuscheligen Momente"
1 Päckchen Luftballons "... aufblasen, platzen lassen, verscheucht wilde Tiere"


Diese Dinge haben bereits in meinem Rucksack Unterschlupf gefunden. Ich hoffe aber, dass ich die Luftballons nicht brauchen werde.
Das war dieses Mal ein kleiner Post, ich verschwinde auch sofort wieder an die Nähmaschine.

verlinkt bei
Pamelopee
Montagsfreuden

Donnerstag, 16. Juni 2016

Vorbereitungen

Für die geplante Urlaubsreise war ich ein wenig shoppen. Ich brauchte unbedingt eine neue Trinkflasche und zwar eine die wirklich dicht ist, die unterwegs auch wenn sie durchgeschüttelt wird nicht im Rucksack ausläuft. Ich habe ein interessantes Exemplar gefunden das mich wirklich begeistert.


Diese Trinkflasche ist superleicht, absolut dicht und kann in leerem Zustand platzsparend zusammengerollt werden,  was mir für die Unterbringung im Koffer sehr praktisch erscheint. Sie fasst 750 ml. 


Zum Öffnen muss man erst den zusätzlichen Sicherheits-Metallbügel umklappen, dann auf den Knopf drücken und der der Deckel klappt auf. Für die platzsparende Aufbewahrung einfach zusammenrollen und das dafür vorgesehene Band drumlegen und einhaken. 


Dann fand ich noch eine kleine zusammenklappbare Kühltasche, die im Koffer wenig Platz einnehmen wird und auf so einer langen Rundreise auf jeden Fall Getränke und Snacks kühl halten kann. Momentan sammel ich darin alle Urlaubsdinge die mitgenommen werden müssen. Das Reisebesteck in der roten Hülle fand dann auch noch den Weg in meinen Einkaufskorb.


Einen Reiseföhn habe ich auch gekauft. Es war gar nicht so leicht einen zu finden der lange Haare trocken bekommt ohne vor übermäßiger Hitze zu schmelzen. Ich denke ich habe einen guten Haarföhn gefunden der sich auf amerikanische Netzspannung umschalten lässt. Ein Steckdosen-Adapter stand natürlich auch auf dem Einkaufszettel.


Nicht auf dem Einkaufszettel standen Stoffe ... aber irgendwie .... sind dann plötzlich doch ein paar in meine Einkaufstasche gehüpft ... die wollten einfach mit. Sie riefen aus dem Stoffregal nach mir, ich solle sie retten. Die Stoffe sind der Meinung, sie könnten prima zu einer Sommerdecke verarbeitet werden ;-)


Zuhause habe ich dann ein wenig Sommerdeko in der Wohnung verteilt. Vielleicht vertreibt das ja den ständigen Regen und die Gewitter. 


Nun werde ich mal an die Nähmaschine verschwinden und die Stoffe verarbeiten. Bis der Sommer kommt müssen wir uns eben noch mit Fotos begnügen.