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Sonntag, 21. Juni 2026

Sonntag

Ich kann es kaum glauben, es sind zwei Wochen seit meinem letzten Blogpost vergangen. Irgendwie fliegt die Zeit nur so an mir vorbei und ich komme zu nichts. Zudem habe ich aktuell viele Arzttermine, da sich vor kurzem ein paar Probleme eingestellt haben. Aber bislang war alles ohne Befund, also Langzeit-EKG, Langzeit Blutdruckmessung, Blutwerte - alles tiptop. Für meine Nackenprobleme habe ich momentan noch viele Physiotermine und diverse andere Kontrolluntersuchungen. Alles was viel Zeit kostet und einen verständnisvollen Chef, denn Termine nach Feierabend gibt es nicht. Das Wetter macht mir auch zu schaffen, erst war es einfach nur nass und kühl (das habe ich ja noch gut vertragen) aber jetzt schlägt seit ein paar Tagen die Hitze zu, die ich überhaupt nicht vertrage. Das hatte zur Folge, dass ich gestern bei der Physio die Grätsche gemacht habe, glücklicherweise als ich beim Therapeuten auf der Liege saß, so konnte ich fix in die Horizontale gleiten, Beine hoch etc - das es mit dem Wetter auch immer gleich so ins Extreme gehen muss. 

Zwischenzeitlich war ich ein wenig - wirklich nur ein wenig - kreativ. Ich habe ein paar ATCs gezeichnet, die müssen aber noch coloriert werden und ich habe gestickt, dass muss nun noch genäht werden - also alles halb fertige Arbeiten, die ich euch dann demnächst zeigen kann.

Einen schönen Blumenstrauß aus Federnelken hatte ich zuletzt auf dem Tisch, die passten perfekt in die schmale hohe geriffelte Vase. Sie steht auf einem alten Häkeldeckchen von meiner Oma, wobei es gut sein könnte, dass meine Uroma es gehäkelt hat. Deckchen und große Tischdecken stricken und häkeln war ihre Passion. Daneben steht mein kleines Deko-Häuschen und eine Flaschenvase mit dem Ableger meiner Efeutute, die links hinten im Fenster zu sehen ist.

Die großen weißen Nelken mit dem zarten rosafarbenen Rand sehen sehr schön aus, ein wenig edel,

dazu passen die kleineren pinkfarbenen sehr gut.


Zum Fotografieren habe ich sie auf das Sideboard gestellt,
vor der weißen Wand kommen sie besser zur Geltung.


Ein paar kleinere und abgebrochene Stiele kamen in die kleine Vase auf dem Couchtisch
und eine abgebrochene Blüte in ein Schnapsgläschen.


Meine Blümchen verlinke ich noch bei Astrid,
weil es schön blüht bei was blüht denn hier

Samstag, 16. Mai 2026

Samstagsplausch

Auf dieses lange Wochenende - Donnerstag Feiertag, Freitag Brückentag und dann noch Samstag und Sonntag - habe ich mich so gefreut, denn die letzten Wochen waren stressig mit Überstunden und viel Arbeit im Büro. Ich wollte es mir richtig gut gehen lassen, einfach mal relaxen und nebenbei ein paar kreative Projekte angehen. Also war meine To-Do-Liste gefüllt mit Me-Time, Lesen, Basteln, Stoff shoppen, nähen... aber erstens kommt es anders als man zweitens meistens denkt.

Zuerst möchte ich euch aber noch meine Blümchen zeigen. Seit dem letzten Wochenende steht ein bunter Strauß Bartnelken, gespickt mit etwas Schleierkraut auf meinem Esstisch, zusammen mit einem Vögelchen und einem Häuschen.


Die Blümchen habe ich vor neutralem Hintergrund auf dem Sideboard auch noch einmal fotografiert,


da stört das Fenster im Hintergrund nicht so und die Blumen sind besser zu erkennen.
Ich habe sie ein paarmal hin und her gesteckt und wieder einmal festgestellt,
einen Blumenstrauß schön zu stecken liegt mir einfach nicht.


Ja, wie bereits erwähnt, ich wollte das lange Wochenende so richtig genießen und dann merkte ich schon am Mittwoch auf der Arbeit wie sich ein Schnupfen bemerkbar machte und der Hals anfing zu schmerzen. Ich dachte noch "oh nee, genau wie im letzten Herbst", da hatte es mich pünktlich zum langen Wochenende am 3. Oktober erwischt. Und ja, was soll ich sagen - oder schreiben - seit Mittwoch abend liege ich flach. Donnerstag und Freitag ging hier gar nichts, außer ausruhen, Medikamente schlucken, schlafen, Tee trinken... und die gute alte Rotlichtlampe kam mal wieder zum Einsatz.


Sie tut in solchen Fällen sehr gut, denn die Wärme nimmt den Druck aus dem Kopf und sorgt zumindest für eine Weile für eine freiere Nase und Nebenhöhlen. Im Karton der Lampe fand ich noch den alten Kassenzettel, das Schätzchen habe ich am 31.10.1991 für 24,95 DM gekauft. Und was soll ich sagen: sie funktioniert immer noch, kommt aber auch nicht oft zum Einsatz. Das Kaufhaus hingegen gibt es schon sehr lange nicht mehr. Ich sammle ja nie viel Zeug an und miste regelmäßig aus (zuletzt besonders stark bei den vielen Umzügen) und jedes Mal habe ich diese Lampe in der Hand und denke "die kannst du doch eigentlich auch weg tun, wird ja fast nie benutzt", aber wenn es mich dann erwischt, so wie jetzt, dann bin ich froh, dass ich sie noch habe.


Was auf dem Couchtisch zuerst mit einer Tasse Tee anfing,
- da stehen in der kleinen Vase die Blümchen, die vom großen Strauß abgebrochen waren - 


wurde schnell zu einem regelrechten Krankenlager mit Taschentüchern, Nasenspray, Tee, Wasser und natürlich einem Buch. Am Donnerstag ging hier gegen Mittag ein Hagelschauer runter, da hüpften die weißen Hagelkörner auf der Wiese zwischen den Gänseblümchen auf und ab, was anfangs wie tanzende Elfen aussah, richtig schön, aber dann kam ein Gewitter dazu und in nullkommanix war die ganze Wiese weiß von Hagel. Es ist kalt und nass, die Eisheiligen geben wirklich alles. Das perfekte Wetter um nichts zu tun und sich auszukurieren.


Während ich am Donnerstag auch kaum etwas gegessen habe, kam am Freitag dann der Hunger. Für eine größere Kochaktion war ich zu schlapp, obwohl viel frisches Gemüse und Salat im Kühlschrank lagen. Wie gut, dass ich für Notfälle immer auch Gemüse im Gefrierschrank habe, so musste ich nicht erst schnippeln und vorbereiten. Das TK-Gemüse kam einfach in den Topf, Wasser drauf, Gewürze dazu und wurde in kürzester Zeit zu einer Suppe. Ein Blick durch die Kochschwaden in den Topf


und dann auf das Schälchen mit einer Portion fertiger, pürierter Suppe, das mag ich sehr gerne.


Heute habe ich kurzzeitig das Gefühl, es ginge etwas besser, aber manchmal trügt ja auch der Schein. Zumindest habe ich es in Keller geschafft und die Waschmaschine angestellt und bin einmal mit dem Staubsauger durch die Wohnung gehuscht. Nun ist es Zeit für etwas Ruhe.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.
Meine Blümchen verlinke ich noch bei Astrid
und weil es schön blüht bei 

Samstag, 21. März 2026

Frühlingsanfang

Gestern war Frühlingsanfang,
wir haben blauen Himmel und Sonnenschein
und das Thermometer klettert in den zweistelligen Bereich.
Das ist gut für die Seele.


Auf dem Tisch stehen zauberhafte Tulpen mit einem fedrigen Rand.


Für die Fotos habe ich sie auf die Kommode gestellt, das ist besser als vor dem Fenster.


Sieht das nicht zauberhaft aus?


Mir gefallen sie sehr.


Auf dem Tisch stehen sie in Kombination mit einer großen
Osterei-Kerze und einem lustigen Porzellan-Huhn.


Damit ist das BINGO-Feld Der Lenz ist da auch abgehakt:


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