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Dienstag, 4. Oktober 2022

Upcycling: altes Handtuch wird Wischmop

Beim Schränke ausräumen fielen mir ein paar ältere Handtücher in die Hände, die seit dem letzten Umzug dort geschlummert haben. Da ich diese schon etwas dünn gewordenen Einzelstücke offensichtlich nicht benötige, aber durchaus noch ein-zwei Wischmop-Bezüge mehr gebrauchen könnte, habe ich daraus ein schnelles Upcycling Projekt gemacht und die Handtücher einfach umgearbeitet. 


Ich habe das Handtuch doppelt gelegt, damit es etwas dicker ist und die Wischfläche mit einer Einlage aus einem Stück Frottee eines weiteren alten Handtuchs verstärkt. Dieses Teil habe ich zwischen die blauen Lagen gelegt und im Karomuster abgesteppt, damit sich die Lagen beim Wischen nicht verschieben. So ist eine dicke und saugfähige Wischfläche entstanden.


Die Seiten habe ich umgeschlagen und festgenäht. Bei dem ersten Wischbezug habe ich das mit Zwirn mit der Hand genäht, weil der Stoff so dick war, dass er nicht mehr unter den Nähfuß passte. Bei dem zweiten Bezug habe ich dann etwas anders genäht und die Webkante vom Handtuch passte genau an die Umschläge, das war etwas dünner und konnte mit der Maschine festgesteppt werden.


Aus zwei alten dünnen blauen Handtüchern und einem kleinen beigen Handtuch sind so zwei dicke Wischmop-Bezüge entstanden. Die Praxis hat gezeigt, sie sind prima zum "nachwischen", denn sie sind sehr saugfähig und trocknen den Boden wunderbar ab.


Aus den letzten Resten von blauem und beige-farbenem Handtuch sind dann noch zwei Waschlappen (ohne Bild) entstanden - also alles restlos weiter verwertet.

verlinkt bei:
und weil ich die Handtücher nicht entsorgt und auch keine neuen Wischmop-Bezüge gekauft habe,
geht das noch zu
Öko?-Logisch!


Dienstag, 6. September 2022

Upcycling

Beim Aufräumen fiel mir ein Baby-Kapuzenhandtuch in Rosa mit pinkfarbener Kapuze in die Hände. Das war damals in Gebrauch als die älteste Enkelprinzessin noch ein Baby war. Es wird schon lange nicht mehr benutzt, da nun alle Enkel dieser Babygröße entwachsen sind. Nun habe ich es zerschnitten und zwei kleine Kinder-Handtücher (etwas größer als Gästehandtücher) und zwei Waschhandschuhe für Emma und Rosalie genäht. 


Ich fand eine passende Borte im Vorrat,
die reichte für die oberen Kanten der Handtücher und Waschhandschuhe.
Zum Aufhängen habe eine weiße Kordel verwendet.


Aus dem pinkfarbenen Frottee der Kapuze habe ich auf die Handtücher und
Waschhandschuhe jeweils den ersten Buchstaben der Namen der Mädchen appliziert.


Nun haben beide ein kleines Waschset, wenn sie das nächste Mal zur Übernachtung kommen.


verlinkt bei:

Dienstag, 22. Januar 2019

Vogelhaus aus Wasserkanister

Vor ungefähr einem Jahr habe ich euch mein Vogelhäuschen gezeigt und eigentlich wollte ich ja für diese Wintersaison ein größeres Vogelhaus bauen ... ich gebe zu, das steht immer noch auf der To-Do-Liste. Zwischenzeitlich habe ich aber einen großen Vogelhausständer geschenkt bekommen, der noch auf seine Verwendung wartete. Das alte kleine Vogelhaus habe ich wieder am Balkongeländer befestigt, weil es auf dem großen Ständer zu komisch aussah. 
Als ich wieder einmal einen 5 Liter Kanister destilliertes Wasser geleert hatte kam ich auf die Idee, daraus auf die Schnelle ein Vogelhaus zu bauen.


Ich habe den oberen Teil schräg abgeschnitten, so ergibt sich ein kleines vorgezogenes Dach und auch den Boden raus geschnitten. Die Schnittkanten habe ich mit einem Feuerzeug angewärmt, so dass sie nicht mehr scharfkantig sind. Vor kurzem ist mir von meinem Fleischklopfer der Kopf abgebrochen, aber Holzteile hebt man frau ja auf. Der Stiel plus ein kleiner Holzlöffel, Kabelbinder und zur Befestigung auf dem Ständer zwei große rote Gummibänder - fertig ist das Vogelhaus.


Mittelerweile haben die Piepmätze es auch entdeckt und angenommen. Zur Zeit wird es ständig besucht. Das Schöne daran ist, der Ständer ist so hoch, dass ich die Vögel nun vom Esstisch aus durch das Küchenfenster beobachten kann.


Da kommt schon wieder einer und schaut erst einmal rein ....


...dann traut er sich etwas weiter hinein...


... sucht sich etwas aus und pickt zu ...


... und macht sich mit einem Leckerbissen im Schnabel auf und davon ...

Ich wünsch euch einen gemütlichen Tag.
verlinkt bei: Creadienstag, Ein kleiner Blog


Donnerstag, 23. Juli 2015

Bunte Stoffe für den Balkon und das Enkelchen

Bunte Stoffe sind einfach schön. Man kann mit wenig Aufwand schöne frische bunte Sachen zaubern. Eines der ersten Projekte in meinem neuen Nähzimmer ist genau genommen die Fertigstellung eins UFOs. Schon vor längerer Zeit habe ich die Teile zugeschnitten und dann weg gepackt. Beim Einräumen der Schränke fielen sie mir wieder in die Hände:

 

Also habe ich sie mal fix zusammen genäht und gefüllt. 
Herausgekommen ist ein Sitzkissen für mein Enkelchen:

 

Der "Stoff" war mal Bettwäsche aus dem Discounter, die ich vor über einem Jahr gekauft habe. 
Ich habe schon Stuhlkissen für meine Balkonstühle sowie eine Tischdecke daraus genäht.


Ich finde die Farben und Muster passen herrlich zu den Blumen auf dem Balkon. Es wirkt so schon fröhlich und gemütlich. Jetzt kann man es draußen wunderbar aushalten und genießen.


 

Das  Welcome Schild habe ich vor einiger Zeit selbst bemalt.

 

 

Passend zum warmen Sommerwetter gab es dann zum Abendessen einen leckeren Anti-Pasti-Teller und ich konnte den Abend auf dem Balkon genießen. Die Bilder mit den Kerzen im Dunkeln sind leider nichts geworden.

 

Mit einem Blumengruß verabschiede ich mich für heute.


und schicke den Post noch zu Pamelopee







Mittwoch, 13. Mai 2015

Ein bisschen Aufhübschen

In einigen Wochen werde ich umziehen, vorher muss natürlich renoviert werden. Da ich beim Aussuchen der Tapeten diesmal erstaunlich unsicher war, habe ich mir mehrere Muster mitgenommen und über das Bett an die Wand geklebt. Es ist immer wieder erstaunlich, wie unterschiedlich die Tapeten im künstlichen Licht in der riesengroßen Baumarkthalle wirken und wie sie dann zu Hause im Raum aussehen. Das erste Tapetenmuster schaffte es ganze 60 Sekunden an die Wand, dann war es aussortiert, knapp gefolgt von dem zweiten Muster. Das dritte Muster hielt sich mit einem "Naja... hmmm... geht ja" an der Wand und schaffte es, mich von Tag zu Tag mehr zu überzeugen. Heute hängt es seit ungefähr drei Wochen dort und ich bin mittlerweile absolut sicher, dass dies die richtige Tapete für das Schlafzimmer der neuen Wohnung ist.

 

Ein Umzug ist die beste Gelegenheit zum Ausmisten. Seht ihr das auch so? Ich bin momentan damit beschäftigt die Schränke aufzuräumen, alles durchzusehen und Dinge, die man eigentlich nicht mehr braucht oder nie benutzt, auszusortieren. (Komischerweise betrifft es hauptsächlich Gegenstände aus dem Kleiderschrank....) Beim Sortieren der Kommodenschubladen fiel mir wieder das hässliche Muster an den Böden auf. Diese gelb-weiße Streifen gefielen mir noch nie. Eigentlich ist es ja egal, man sieht es ja nicht, aber nachdem ich in der neuen Kommode meiner Tochter ein hübsches Blumenmuster entdeckt hatte, kam ich auf die Idee, meine Schubladenböden mit Klebefolie aufzuhübschen. Wenn sie ja eh schon einmal leer sind zum Ausmisten, warum also nicht die Schubladenböden "renovieren"?

 

Die passende Klebefolie war nach kurzer Suche im Internet gefunden und kam ganz schnell ins Haus geflattert. Zu den beiden bestellten Folien (die rosa gestreifte und die cremefarbene mit Rosen) gab es noch ein Stück rosa mit Rosen geschenkt.


Das Einkleben ging ganz gut, dauerte aber doch etwas länger als gedacht. Damit auch alles einheitlich ist, habe ich die Schübe der Nachtkonsolen auch gleich beklebt. 

 

Jetzt freue ich mich über die aufgehübschten Schubladen, auch wenn man das Innenleben ja nicht sieht, ich weiß ja, wie hübsch es ist ;-)

 

Die Schubladen sind mittlerweile alle wieder eingeräumt, bis zum Umzug sind ja noch ein paar Wochen, aber jetzt habe ich viel mehr Platz und Ordnung darin. 
Von der Klebefolie sind noch Reste übrig, die werde ich bestimmt mal zu Dekozwecken verwenden. 
Die Aufhübsch-Aktion schicke ich dann gleich mal rüber zu Pamelopee und zu Frollein Pfau


Dienstag, 10. Februar 2015

Aus Alt mach Neu - oder auf neudeutsch: upcycling

Wer kennt das nicht: der Schrank quilt über, weil eine Reihe Kleidungsstücke immer wieder in die letzte Ecke gestopft werden. Weil sie Fehlkäufe waren, völlig unmodern sind oder einfach nur im Laufe der Zeit im Schrank eingelaufen sind (ihr wisst, was ich meine). Irgendwann muss man frau dann gründlich ausmisten. Einfach wegschmeißen? Nicht wirklich... daraus könnte man doch noch... UPCYCLING ist das Zauberwort.
So ging es mir, als ich beim Sichten des Schrankinhaltes diese alte Strickweste fand. Die liegt da bestimmt schon seit, naja - oder auch noch länger. Der klassische Fehlkauf, garantiert nur ein paarmal getragen. Irgendwie passte sie doch nicht richtig, verzog sich ständig und konnte mit dem farbigen Kragen nur bedingt kombiniert werden. Weg damit! 
Aber halt! Die Nackenrolle auf der Couch braucht doch dringend einen neuen Bezug. Einen kuscheligen Bezug passend zur Winterdeko. Aus alten Pullovern Kissenbezüge zu  machen, habe ich doch schon öfter gesehen, das geht hier sicher auch. 
Also wurde die Weste kurzerhand zerschnibbelt und ein Bezug genäht. Trotz des melierten Farbtons sah es aber doch langweilig aus. Also habe ich noch - passend zur Winterdeko - ein paar Sterne aufgestickt, et voilà - eine neue Nackenrolle.


Die Nackenrolle mit dem kuscheligen Bezug ist total gemütlich und damit ist ein Teil der alten Weste ständig in Gebrauch: die klassische Form von upcycling.
Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, was ich aus dem Rest der Weste mache. Die beiden Vorderteile sind noch komplett erhalten, inkl. der Taschen. Falls also jemand Ideen hat, immer her damit.
Dieses Wiederverwertung schicke ich auch sofort rüber zu Ninas Upcycling-Dienstag
und zu Ankes Creadienstag